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Fachmessen 2011

Messebeginn:25.01.2011
Messeende:27.01.2011
Thema:Gerührt oder geschüttelt? Gärtests nach VDI RL 4630
Beschreibung:

Zur Planung von Biogasanlagen, zur Untersuchung neuer Substrate bzw. für Restgasbestimmungen werden Versuche zur Vergärbarkeit der eingesetzten Rohstoffe bzw. Gärreste durchgeführt. In der VDI-Richtlinie Nr. 4630 sind einheitliche Bedingungen und Abläufe festgelegt. Aus den Ergebnissen der Gärtests können Aussagen zur Vergärbarkeit im Allgemeinen, zur Biogasausbeute sowie zu Biogasbildungsraten abgeleitet werden. In der VDI-Richtlinie werden Batch- als auch kontinuierliche Verfahren beschrieben. Meist werden Batch-Verfahren verwendet, da diese hinsichtlich Investitionen günstiger und in ihrer Durchführung einfacher handhabbar sind. Die Spielräume bei der Durchführung der VDI-Richtlinie erzeugen jedoch einen großen Einfluss auf die erzielbaren Ergebnisse. Die Hochschule Anhalt hat in ihrem Innovationslabor Biotechnologie diese Spielräume untersucht. Daraus abgeleitet werden Handlungsempfehlungen für die Durchführung von Gärtests. Durch die erarbeitete Lösung werden folgende Vorteile umgesetzt:
1.Verringerung der typischen Schwimmschichtbildung
2.Untersuchung flüssiger und feststoffhaltiger Substrate
3.Regelmäßige Probenahme, Zugaben von Enzymen
4.Auswertung bzgl. organischem TS-Gehalt oder CSB
5.regelmäßige Gasanalysen
Wie stark sich die Versuchsbedingungen auf die erreichten Messergebnisse und damit auf die Erstellung von Handlungsempfehlungen auswirken verdeutlich
die Grafik. In bewegten Systemen stellt sich eine schnelle Biogasbildung ein, die in kurzer Zeit ihr Maximum erreicht. Im Vergleichsansatz ohne Bewegung wird dieselbe Menge Biogas gebildet, jedoch ist die Gasbildung verzögert.

Halle 4I Stand F8/G9

Kontakt:

Prof. Dr. Reinhard Pätz

Jan-Henryk Richter-Listewnik

 



Erstellt von: Simone Keim