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Fachmessen 2011

Messebeginn:11.10.2011
Messeende:13.10.2011
Ort:Hannover
Thema:Wertstoffgewinnung und Biogasaufreinigung durch schnell wachsende Mikroalgen
Beschreibung:

Die geplante Energiewende in Deutschland geht konform mit dem stufenweisen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Aktuell werden 19% des Energiebedarfes mit erneuerbaren Energieträgern gedeckt, wovon Biomasse mit 5% den zweitgrößten Anteil nach Windenergie liefert. Allerdings steht die Nutzung von Energiepflanzen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Daher rücken Algen als alternative Energieträger stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Im Fokus dieser Untersuchungen stehen gegenwärtig vor allem die Gewinnung von Biodiesel, Biogas und Bioethanol. Die Erzeugung von Biogas aus Algenbiomasse ist ökonomisch am sinnvollsten, da keine weiteren Aufbereitungsschritte nach der Ernte erforderlich sind. Biogas enthält neben Spuren anderer Gase hauptsächlich Methan als Energieträger und etwa 25-50% CO2. Schnellwachsende Mikroalgen, die CO2 als Kohlenstoffquelle zum Biomasseaufbau nutzen, reinigen Biogas soweit auf, dass es mit einem höheren Wirkungsgrad in einem BHKW verstromt oder ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Aus der produzierten Algenbiomasse werden wertvolle Algeninhaltsstoffe wie Lipide und Carotinoide gewonnen. Die Restalgenbiomasse wird nach Abtrennung der Inhaltsstoffe wieder als Substrat zur Biogaserzeugung, mit einem hohen Methangehalt, genutzt. An diesem Projekt arbeiten gemeinsam die Hochschule Anhalt (Prof. Dr. Griehl), die Hochschule Bremen (Prof. Dr. Klöck) und die Firmen GICON, BilaMal, LUM, MT Energie und phytosolutions in dem vom BMBF geförderten Verbundvorhaben AlgenBiogas (FHProfUnd: FKZ 1729B08).

The aims of the research project “ALGENBIOGAS“ are the development of processes to increase the methane yield in biogas to at least 54% by reducing the concentration of CO2 with microalgae in combination with an effective resource recovery. The residual algae biomass is then used as a substrate in biogas plants and in this way a sustainable cycle is established.

Halle 9/F18

Kontakt:

Prof. Dr. Carola Griehl

 



Erstellt von: Simone Keim