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Fachmessen 2013

Messebeginn:04.05.2013
Messeende:09.05.2013
Ort:Frankfurt/M.
Thema:Untersuchungen zur exemplarischen Implementierung einer nachhaltigen Ebermast
Beschreibung:

Mit dem Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration im ökologischen Landbau seit dem 01.01.2012 werden für den Handel und für die Verbraucher Veränderungen einhergehen. Die Bundesregierung hat mit der Bekanntmachung Nr. 02/11/51 über die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) zur Förderung der Ebermast im ökologischen Landbau im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft vom 10.03.2011 das Thema aufgegriffen.

Teilaufgabe der Hochschule Anhalt im Rahmen des Projektverbundes ist es, die Wirkung ausgewählter technologischer Verfahren auf die sensorischen Eigenschaften von Fleisch- und Wurstwaren, hergestellt auf der Basis von Eberfleisch, zu untersuchen sowie den Ebergeruch zu maskieren. Im Ergebnis sollen prinzipielle Empfehlungen zur Verarbeitung von Eberfleisch in Unternehmen des ökologischen Landbaus erarbeitet sowie konkrete Rezepturen für die beteiligten Marktpartner entwickelt werden. Herausforderung für das Projekt ist die Maskierung der ebertypischen Stoffe Androstenon und Skatol, welche mit Zunahme der Geschlechtsreife in ihren Konzentrationen ansteigen.

Das Projekt wird fachlich begleitet von Kooperationspartnern verschiedener Bundesländer, welche insbesondere die ökologische Produktion von Schweinen verfolgen. Kooperationspartner sind:

  • Hochschule Anhalt Bernburg
  • Universität Gießen - Institut für Tierzucht und Haustiergenetik,
  • Universität Göttingen - Departement für Nutztierwissenschaften,
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut - Institut für Ökologischen Landbau,
  • Vermarktungsgesellschaft Bioland Schleswig-Holstein GmbH & CoKG sowie
  • produzierende Unternehmen aus dem Ökosektor.

Das Projekt (2811OE142; Laufzeit 01.09.2012-31.08.2015) wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) / Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Wolfram Schnäckel

Halle 9.0/ Stand F06



Erstellt von: Simone Keim