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Fachmessen 2015

Messebeginn:24.03.2015
Messeende:27.03.2015
Ort:Köln
Thema:Untersuchung des Rohstoffverhaltens von Fleisch während des Verwolfungsprozesses
Beschreibung:

Wölfe sind die am häufigsten eingesetzten Zerkleinerungsmaschinen. Derzeit sind nur 5- und 7-teilige Wolfschneidsätze mit zum Teil nur standardmäßig gelieferten Messern und Lochscheiben für die Zerkleinerung unterschiedlichster Rohstoffe im Einsatz. Standardwerkzeuge bringen nicht unerhebliche Probleme mit sich.

 

Ziel war es, eine innovative Werkzeugserie zur Bearbeitung von Fleischrohstoffen in verschiedenen Zustandsformen mit geringstem Energieverbrauch, hoher Qualität in Wolfmaschinen und ihre Integration in großtechnische Anlagen zu entwickeln. Angestrebt wurde die Entwicklung von Schneidsätzen mit weniger Werkzeugen, welche bei Verminderung des Energiebedarfs eine gleichwertige Verwolfungsqualität sowie einen vergleichbaren oder höheren Durchsatz der Maschine gewährleisten.

 

Als Ergebnis der Forschungsarbeit wurden neuartige Schneidwerkzeuge und darauf aufbauend produktvariable und rohstoffflexible Schneidsatzkombinationen entwickelt. Dies gelang unter anderem durch die Entwicklung eines speziellen Prüfschneidsatzes. Die Integration der neuen 4-teiligen Schneidsätze in großtechnische Anlagen wurde sowohl im Rahmen von Technikums- als auch Industrieversuchen erfolgreich umgesetzt.

 

Es zeigte sich, dass die entwickelten neuartigen Messer und Lochscheiben erhebliche Vorteile im Vergleich zu einem 5-teiligen Schneidsatz mit sich bringen.

  • Der Energieverbrauch kann vermindert werden.
  • Aufgrund des verbesserten Wirkungsgrades wird die Schneidleistung erhöht und damit nimmt der Durchsatz zu.
  •  Durch einen geringeren Förderdruck wird der Rohstoff schonender zerkleinert.
  • Es kann ein verwolftes Erzeugnis mit hochwertiger und reproduzierbarer Zerkleinerungsqualität hergestellt werden.
  • Der Verschleiß der Werkzeuge vermindert sich, so dass eine längere Standzeit der Werkzeuge gegeben ist.
  •  Die Investitions- und Instanthaltungskosten können gesenkt werden.

 

Beachtet werden muss bei einer Schneidsatzverkürzung, dass es hierbei noch wichtiger ist, die Werkzeuge optimal aufeinander, auf den zu verarbeitenden Rohstoff und das herzustellender Erzeugnis abzustimmen, um den Vorteil eines 4- gegenüber einem 5-teiligen Schneidsatz nicht zu negieren.

 

Projektpartner: POWER TOOLS GmbH Halle/Saale

 

Das Projekt (KF2020610PK2, 01.10.2012 bis 30.06.2014) wurde über die AiF im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

Halle 4.2/E008

Kontakt:

Prof. Dr. Wolfram Schnäckel



Erstellt von: Simone Keim