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14.06.2016

Gemeinsam die Nahrungsmittelunsicherheit der Welt bekämpfen

Am Freitag, dem 17. Juni 2016 präsentieren 35 Studierende der Hochschule HAS Den Bosch (Nordbrabant, Niederlande) und der Hochschule Anhalt gemeinsam ihre Strategien zur Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit durch Technologietransfer.

Dabei beschäftigten sich die Studierenden mit der Einführung neuer, umweltschonender Technologien zur Verbesserung der allgemeine Nahrungsmittelsicherheit und zum Zugang mit besseren Produktionsfaktoren, wie der Produktion qualitativ hochwertiger Silage zur Fütterung von Milchkühen in Uganda, der Aufbereitung von Wasser einzig mit Solarenergie und Gärtnerei-Kits zur Erhöhung des Pflanzenertrages in Kenia, sowie der Herstellung von Mikroalgen als Futterergänzungsmittel bei Legehennen in der Türkei.

In allen vier Projekten untersuchten die Studierenden die Durchführbarkeit der Ideen und entwickelten auf der Basis von Länderanalysen Markteinführungsstrategien für das jeweilige Zielland. Da jedes Projekt zudem in Kooperation mit einer Firma aus den Niederlanden oder Deutschland als Auftraggeber entstanden ist, konnten die Studierenden nicht nur ihre internationale Kompetenz sowie ihre Teamfähigkeit erweitern, sondern auch den Umgang mit potenziellen Auftraggebern üben. Die Professoren Elena Kashtanova (Hochschule Anhalt), Hielke van der Meulen und Marnix Walter (HAS den Bosch) leiten bereits zum sechsten Mal die deutsch-niederländischen Projektgruppen. Internationale Lehrmodule werden von der EU im Rahmen des Bologna-Prozesses gefördert, um die Integration der europäischen Hochschulen zu beschleunigen. Während der Projektwochen, die sowohl in Den Bosch als auch in Bernburg durchgeführt wurden, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in direkten Kontakt zu regionalen Produzenten, die sich mit nachhaltigen Technologien beschäftigen, aufzunehmen.

Am Freitag, dem 17. Juni 2016 stellen die Studierenden ihre Ergebnisse von 8:00 bis 13:00 Uhr im Hörsaal des Biotechnikums auf dem Campus Bernburg-Strenzfeld vor.
Alle Interessenden sind herzlich eingeladen.