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14.07.2010

Motoren für alle(s): Studierende besichtigen das Forschungszentrum WTZ Roßlau

Am 8. Juli 2010 erhielten interessierte Studierende der Hochschule Anhalt die Gelegenheit, bei einer individuell gestalteten Führung den Arbeitsalltag des Wissenschaftlich-Technischen Zentrums für Motoren- und Maschinenforschung Roßlau (WTZ) hautnah zu erleben.


Mit den Worten eines berühmten Unternehmers „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“ eröffnete Günther Gern, Geschäftsführer des WTZ Roßlau, die Unternehmensvorstellung und verwies damit zugleich auf die hauseigene Philosophie des „lebenslangen Lernens“. Denn typisch für die Arbeit im WTZ wäre die thematische Vielfalt der wechselnden Projekte - „in die sich immer wieder neu eingearbeitet werden muss“, bestätigten ergänzend drei seiner jüngsten Mitarbeiter und ehemalige Studenten der Fachrichtung Maschinenbau aus den Hochschulen Magdeburg,  Merseburg und der Universität Dresden seine Ausführungen. Über ein Praktikum mit anschließender Abschlussarbeit im Unternehmen fanden sie ihren festen Platz im WTZ. Unter ihnen Carsten Tietze, der sich mit der Entwicklung einer „elektrisch angetriebenen Zentrifuge mit automatischer Reinigung“ für einen Kunden der Eisenbahnbranche nun bereits Erfinder nennen darf und stolz von seinen Erfahrungen berichtete. „Verantwortung für recht große Projekte bekommen Neueinsteiger, ja selbst Praktikanten, im WTZ sehr früh.“, kommentierte René Henning, Projektleiter Forschung und Entwicklung, die weiteren Erfahrungsberichte der jungen Kollegen. Dies berge große Chancen für die berufliche Entwicklung, aber natürlich auch gewisse Risiken „für die man auf alle Fälle auch eine Portion Mut mitbringen muss“. Acht weitere Mitarbeiter des WTZ begleiteten den Nachmittag und standen den anwesenden Studierenden für alle Fragen zur Verfügung. Lesen Sie hier weiter.