06.09.2016

Neue Professorin für Landschaftspflege und Gehölzkunde am Standort Bernburg

Zum 1. September 2016 wurde Prof. Dr. Annett Baasch zur Professorin für Landschaftspflege und Gehölzkunde am Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung der Hochschule Anhalt berufen. Als Vertretungsprofessorin übernahm sie seit dem Sommersemester 2012 bereits Lehrtätigkeiten in diesen Fachgebieten an der Hochschule Anhalt. Sie betreute praxisorientierte studentische Qualifizierungsarbeiten, engagierte sich in der akademischen Selbstverwaltung sowie in der angewandten Forschung.


Nach ihrer Berufsausbildung studierte Prof. Dr. Annett Baasch Naturschutz und Landschaftsplanung im Diplom an der Hochschule Anhalt. Von 2006 bis 2010 forschte sie als Stipendiatin und Projektmitarbeiterin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Institut für Biologie, Lehrstuhl für Geobotanik. 2010 erfolgte die Promotion. In den vergangenen Jahren war sie regelmäßig am Professor Hellriegel Institut e.V. und an der Hochschule Anhalt als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Sie verantwortete die Planung, Leitung und Durchführung von Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Biotopen sowie die wissenschaftliche Begleitung von landschaftspflegerischen Maßnahmen in interdisziplinären und bi-nationalen Forschungsprojekten. Auch war sie in anwendungs- und umsetzungsorientierte Projekte in Kooperation mit Behörden, regionalen Unternehmen und Akteuren involviert.


Prof. Dr. Annett Baasch sind der Wissenstransfer, der wissenschaftliche Austausch sowie die regionale Wirksamkeit sehr wichtig. An der Hochschule Anhalt wird sie im Bachelor- und Masterstudiengang Naturschutz und Landschaftsplanung und im Bachelorstudiengang Landschaftsarchitektur und Umweltplanung lehren. Dabei ist ihr Anliegen, durch die zielorientierte Mischung aus traditionellen und aktivierenden Lernmethoden, Studierende für theoretische Grundlagen, deren praktische Anwendungen und die Entwicklung von Lösungsstrategien zu aktuellen wissenschaftlichen und praktischen Fragestellungen zu gewinnen. Sie setzt hier auf die erfolgreiche Vernetzung von Lehre, angewandter Forschung und Wissenstransfer in die Praxis.