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06.03.2017

Neues Zertifikat verbessert Berufsaussichten für Absolventen

Ein Studium muss nicht immer theoretisch sein. Seit kurzem können die Studierenden des Fachbereichs Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik der Hochschule Anhalt eine Zusatzausbildung absolvieren, die ihre Berufsaussichten deutlich verbessert. In den Fachrichtungen Lebensmittel- und Biotechnologie sowie Verfahrenstechnik haben die Studierenden die Möglichkeit zukünftig ein Zertifikat zu erwerben, das zur Qualitätsmanagement-Fachkraft (QMFTÜV) qualifiziert. Die Hochschule Anhalt bietet diese Möglichkeit in Kooperation mit der TÜV SÜD Akademie.

Fähigkeiten im Bereich Qualitätsmanagement zählen in der Lebensmittelindustrie zu den wichtigen Kernkompetenzen. Darum hat sich der Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik dafür eingesetzt, praxisnahe Inhalte aus dem Qualitätsmanagement in verschiedene Studiengänge zu integrieren. Prof. Dr. Jean Titze kombiniert deshalb in seinen Vorlesungen Lehrinhalte der TÜV SÜD Akademie mit Anwendungen und Praxisbeispielen aus der Lebensmittelindustrie und ermöglicht so den Studierenden die Zusatzqualifikation zur Qualitätsmanagement-Fachkraft (QMF) vor Ort.

Zur Intention des Angebots sagt er: „Ich war selbst über zehn Jahre in der Lebensmittelbranche tätig und weiß daher, wie wichtig dieses Zertifikat ist. Die Studierenden profitieren, indem sich dadurch ihr Einsatz in der Praxis erweitert“. Prof. Titze ist zugelassener TÜV-Referent und bietet die Zusatzausbildung an.

Alle Studierenden des Wintersemesters 2016/17 haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Die Bachelorstudentin der Biotechnologie Anna Katharina Kottwitz absolvierte die Prüfung mit sehr gutem Ergebnis. Sie sagt: „Ich bin sehr froh über die Möglichkeit, das ich das in der Industrie angesehene Zertifikat direkt an der Hochschule erwerben konnte und auch bestanden habe. Durch die praxisnahen Inhalte, fühle ich mich gut auf meine Tätigkeiten im späteren Berufsleben vorbereitet“.