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20.10.2009

Ökomenta Kunst an der Hochschule Anhalt

Am Dienstag, dem 27. Oktober 2009, wird um 15:00 Uhr die Ausstellung „Ökomenta-Dörfer“ an der Hochschule Anhalt im Gebäude 03 eröffnet. Im Rahmen des Kunstprojektes „Ökomenta 09“ präsentieren drei Studierende der Landschaftsarchitektur der Hochschule Anhalt kreative Arbeiten zum Thema Ökomenta-Dörfer. Zu sehen sind großformatige Computerzeichnungen und Projektionen. Zu Beginn der Ausstellung werden die Studierenden ihre Arbeiten einzeln vorstellen. Danach verleiht Prof. Dr. Fritz Schumann, Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt e. V., den Preis des Wettbewerbs für Ökomenta-Dörfer an die Studierenden.


Das Projekt „Ökomenta 09“ steht für Kunst im ländlichen Raum. Analog zu den Inhalten im Europäischen Landwirtschaftsfond und im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum sowie dessen Umsetzung in Sachsen-Anhalt wurde es vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit dem Landesbauernverband verwirklicht. Idee und Konzeption stammen von Prof. Bernhard Matthes, einem bildenden Künstler, der für die Kunstaktion „Köthener Quadrate“ 2007 verantwortlich war.
Ziel der „Ökomenta 09“ ist es, ganz Sachsen-Anhalt zu einer „Projektionsfläche“ zu gestalten. Die Besonderheit liegt darin, dass die Landwirte selbst die Künstler sind, die auf ihren landwirtschaftlichen Flächen Kunstwerke gestalten.

Bei einem Ökomenta-Dorf geht es um die gesamte Dorfgemeinde. Ein Bauer beispielsweise nimmt am Projekt „Ökomenta 09“ teil und versieht eine Feld- oder Flurlandschaft mit temporären Quadraten. Der Bürgermeister des Dorfes und die Gemeinde beteiligen sich und verfügen über mindestens 1.000 qm Fläche zur nachhaltigen Gestaltung von Dorfplätzen oder Ein- und Ausgängen.

Den Studierenden der Hochschule Anhalt geht es in erste Linie um die Historie eines Dorfes. Es entstehen dabei interessante Zeichnungen. Die Arbeiten werden dann in den Dörfern gezeigt. Die Bürgermeister ihrerseits stellen das notwendige Equipment für die spätere Umsetzung zur Verfügung. Bislang umgesetzt wurde das Dorf Krosigk. Die Dörfer Wust, Pösigk und Reppichau werden im Wintersemester bearbeitet und geplant. In der Ausstellung sind die Entwürfe für das Dorf Krosigk zu sehen. Ort der Ausstellung ist die Hochschule Anhalt in der 1. Etage im Gebäude 03 in der Bernburger Straße 55 in Köthen.