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30.11.2009

Skater Dolly macht Kamerafahrten auf unebenem Boden möglich

Hochschule Anhalt präsentiert sich mit Neuheit auf der EuroMold in Frankfurt/M.

Vom 2. bis 5. Dezember 2009 findet die Weltmesse EuroMold in Frankfurt am Main statt. Mit neuen Sonderthemen und Sonderschauen, Foren und Workshops baut die 16. EuroMold ihre Position als internationale Leitmesse der Produktentwicklung weiter aus. Die Hochschule Anhalt, vertreten auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft, präsentiert sich in der neu errichteten Halle 11/Stand A 70.

 

Vorgestellt wird in diesem Jahr das von Marcel Günther im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelte Modell eines Skater Dolly. Ursprünglich ist ein Cam-Skater ein Kamerawagen, mit dem sich ruckfreie weiche Kamerafahrten, selbst auf unebenen Untergründen, realisieren lassen. Allen Dollys gemein sind drei oder vier Räder und die Möglichkeit, eine Kamera zu befestigen. Die Idee, die dem Konzept von Marcel Günther zugrunde liegt, sieht vor, schnell und effizient auf Gegebenheiten am Drehort reagieren zu können. Technisch ist der Skater Dolly so vorgerüstet, dass er sowohl auf festen als auch auf flexiblen Schienen fahren kann. Der Elektromotor in Kombination einer Funkfernsteuerung erlaubt Kamerafahrten mit kontinuierlicher Geschwindigkeit, was Effekte wie Morphing oder das Duplizieren von Subjekten und Objekten in der Kamerabewegung ermöglicht.

 

Der Skater Dolly ist ideal geeignet für Drehs mit ständig wechselnden Kameraeinstellungen. Seine robuste Konstruktion garantiert eine hohe Belastbarkeit. Die V-Stellung der Rollen gewährleistet eine präzise Spurlage und ruckfreie Fahrten bei geringem Rollwiderstand. Durch parallele Ausrichtung der Stege, erreicht der Cam- Skater einen schmalen Radstand, welches sich für Fahrten in schmalem Gelände eignet. Es ist ein Skater Dolly für den unbemannten Einsatz auf engstem Raum mit großer Mobilität bei geringem Platzbedarf.

 

Der Skater Dolly ist für Leichtkameras mit einem Gewicht bis zu 5kg vorgesehen. Die Gestaltung des Cam-Skater bietet dem Anwender eine ergonomisch günstige Anordnung der Bedienelemente für eine leichte einhändige Bedienung. Feste Kunststoffteile, Edelstahlelemente und die Basis aus leichtem eloxiertem Aluminium verleihen dem markanten Design eine hochwertige Erscheinung.

Die im Fachbereich Design entstandene Diplomarbeit wurde von Prof. Angela Zumpe und Diplom-Formgestalter Klaus Heller betreut.