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12.10.2009

Von der Zelle zum Produkt – Algenbiotechnologie heute

Am 23. Oktober 2009 findet das 5. Köthener Biotechnologie-Kolloquium an der Hochschule Anhalt zum Thema „Algenbiotechnologie – von der Zelle zum Produkt“ statt. Von 10:00 bis 16:00 Uhr gibt es zahlreiche Vorträge und Präsentationen zum Thema Algen. Außerdem wird eine Kunstausstellung eröffnet.

Das wissenschaftliche und kommerzielle Interesse an der Algenbiotechnologie hat in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Der Hauptgrund dafür liegt in der Fähigkeit der Algen Kohlendioxid zu binden und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Algen stellen in ihrer Artenvielfalt ein riesiges Potenzial zur Wertstoffproduktion dar. Von den derzeit ca. 40.000 bekannten Algenarten werden jedoch nur etwa ein Prozent wirtschaftlich genutzt. Neben der traditionellen Verwendung als Nahrungsmittel in vielen asiatischen Ländern werden heute mit Hilfe von Algen vor allem Nahrungsergänzungsmittel, Futtermittelzusatzstoffe, essentielle Fettsäuren, Carotinoide und Vitamine produziert. Erfolg versprechende Ansätze gibt es darüber hinaus bei der Auffindung pharmakologisch wirksamer Substanzen und bei der Gewinnung von Biodiesel aus Algen.

An der Hochschule Anhalt sind die Forschungsarbeiten zum Thema Algenbiotechnologie innerhalb des „Center of Life Sciences“ im „Innovationslabor Algenbiotechnologie“ etabliert. Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Algenbiotechnologie werden auf dem 5. Köthener Biotechnologie-Kolloquium vorgestellt und mit renommierten Experten aus ganz Deutschland diskutiert. Dabei wird der Themenbogen entsprechend dem Motto der Veranstaltung von molekularbiologischen Arbeiten auf der Ebene einzelner Zellen bis hin zur kommerziellen Entwicklung und Nutzung von Photobioreaktoren gespannt.

Die Veranstaltung findet im Technologiezentrum Köthen im Konferenzraum 032 statt.