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08.10.2010

Bereits Gras über der deutsch-deutschen Grenze?

Spurensuche entlang des ehemaligen Grenzstreifens

Seit dem Fall der Mauer und dem Abbau der Grenzanlagen an der deutsch-deutschen Grenze sind mehr als 20 Jahre vergangen. Was erinnert auf dem so genannten „Grünen Band“ vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee noch an die Teilung Deutschlands?

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranlasste die Erarbeitung einer Wanderausstellung, die auf 25 Tafeln Spuren der Grenze zeigt – einer Grenze, die bis zum Herbst 1989 als eisernes und steinernes Band unüberwindbar nicht nur ein Land teilte, sondern als Symbol für die Spaltung eines ganzen Kontinents galt. Entstanden ist eine Fotodokumentation. Diese basiert auf einem 1.378 km langen Fußmarsch kombiniert mit historischen Dokumenten aus dem Archiv der Stiftung Aufarbeitung.
Die Ausstellung gibt den Besuchern umfassende Hintergrundinformationen zur Struktur, Historie und dem heutigen Zustand des ehemaligen Grenzstreifens.
Die Ausstellung ist vom 14. bis 27. Oktober 2010 in der Hochschule Anhalt, am Fachbereich Informatik, Ratke-Gebäude, Lohmannstraße 23 in Köthen zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Montag-Freitag 8:00-18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, dem 14. Oktober 2010, 16.00 Uhr, statt.
Die Ausstellung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bildungszentrums Schloss Wendgräben der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. und des Vereins Kulturregion Anhalt & Bitterfeld e. V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt.