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19.12.2011

Raumbezug

Neue Ausstellung an der Hochschule Anhalt

Am Dienstag, dem 20. Dezember 2011 findet um 15:00 Uhr die Eröffnung einer neuen Ausstellung an der Hochschule Anhalt im Gebäude 03 am Standort Köthen statt. Unter dem Titel „Raumbezug“ präsentiert das Institut für Geoinformation und Vermessung (IGV) sowie das An-Institut AGIRA e.V. Hochschul- und Kooperationsprojekte in einer umfassenden Posterausstellung.

Am Institut für Geoinformation und Vermessung, unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Runne, und am Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation werden langfristige Projekte zu räumlichen Daten durchgeführt. Ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt ist der demographische Wandel. Inhaltlich ergänzt wird dieses Spektrum durch die Projekte des An-Instituts der Hochschule Anhalt, AGIRA e.V., geleitet von Prof. Dr. Holger Baumann und Prof. Dr. Lothar Koppers, welches Forschungsergebnisse in die Praxis von Verwaltung und Wirtschaft transportiert. Die hier zugrunde liegenden Geoinformationen werden querschnittlich in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten betrachtet. Daraus ergibt sich ein vielfältiges und spannendes Bild von Forschung, Praxis und Lehre. In verschiedenen Studiengängen erfolgt die Rückkopplung aus der Forschung und die praktische Anwendung in der Lehre.

In der Posterausstellung werden die Inhalte der Projekte, die Tätigkeiten des IGV und des Instituts AGIRA dargestellt. Projekte wie „DemoGrid“ und „DemoGI“ veranschaulichen Untersuchungen und Auswirkungen des demographischen Wandels auf den ländlichen Raum. Sie beleuchten Methoden und Werkzeuge der Geoinformatik. Der Einsatz von Szenario-Technik wird im Rahmen einer Konzeptentwicklung für ein demographisches Frühwarnsystem vorgestellt.

Diesen übergreifenden Projekten stehen spezialisierte und fokussierte wie „Infrastrukturkonzept Muldestausee“ und „Seniorenvorausberechnung Bärnau (Oberpfalz)“ gegenüber. Hier werden Infrastrukturanalysen der Ortschaften sowie Senioren- und Bevölkerungsvorausberechnung sowie Pflegebedarfsschätzung bis 2030 im Detail erklärt. Für die Stadt Waldershof werden darüber hinaus zukünftige Schülerzahlen der Grundschule unter die Lupe genommen.
Dies führt direkt zu einem weiteren Thema – der Bildung. Auch in diesem Bereich ist das IGV und AGIRA tätig. Eine demographiefeste übergreifende Planung von Schulwesen und Bewegung für Schüler im ÖPNV ist ebenso Bestandteil der Forschung und Entwicklung am IGV wie auch die Entwicklung eines webbasierten Informationsportals für eine fahrzeitbasierte, regionale Suche nach Ausbildungsplätzen auf Basis des ÖPNV. Auch eine Untersuchung der Schülerpotentiale der EDV-Schulen in Wiesau (Oberpfalz) gehört zu den wissenschaftlichen Untersuchungen.

Weitere Informationen zu den Projekten unter: http://www.institut-agira.de/ und http://igv.afg.hs-anhalt.de/