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Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung

Was ist Diskriminierung?

Diskriminierung kann unterschiedlich aussehen. Die Orientierung auf "Gender" verlangt, insbesondere auf die sozialen, kulturellen und normativen Dimensionen von Geschlecht zu achten. Entscheidend ist, an die Geschlechtszugehörigkeit oder Geschlechterrollen keine Nachteile zu knüpfen. Nachteile sind gegeben, wenn Menschen Schaden zugefügt wird, wenn sie eine Chance nicht erhalten oder ausgegrenzt werden.

Folgende Arten von Diskriminierung werden unterschieden:

  • Direkte/unmittelbare Diskriminierung: Sie liegt vor, wenn eine Frau oder ein Mann ausdrücklich bzw. eindeutig benachteiligt wird, nur weil sie dem einen oder anderen Geschlecht angehören, zugeordnet werden oder einer stereotypen Vorstellung von Mann bzw. Frau nicht entsprechen. Worum es hier tatsächlich geht, illustrieren Beispiele.
  • Indirekte/mittelbare Diskriminierung: Sie liegt vor, wenn eine neutral wirkende Maßnahme tatsächlich gerade Frauen oder gerade Männer benachteiligt. Das wird europarechtlich definiert, ist aber auch in der Rechtsprechung deutscher Gerichte anerkannt. Auch dafür gibt es zahlreiche Beispiele. (Quelle: www.bmfsfj.de) mehr...

 

Hilfen finden Sie hier:

Antidiskriminierungsstellen der Länder

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz  (AGG)

Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung
der Frau (CEDAW) vom 18. Dezember 1979

 


 Was ist Mobbing?

Eine einheitliche Definition des Begriffs Mobbing gibt es nicht. Kleine Reibereien, Sticheleien zwischen Beschäftigten am Arbeitsplatz fallen allerdings nicht unter diesen Begriff. 

Nach einer Definition von Heinz Leymann versteht man unter Mobbing eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder mehreren Personen systematisch und regelmäßig, dass heißt mindestens einmal pro Woche und mindestens ein halbes Jahr lang, mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Bedrohung oder Diskriminierung empfindet. Die Folgen für das Mobbing-Opfer können schwere Einbußen an Arbeits- und Lebensqualität sein. Es werden verschiedene physische und psychische Erkrankungen sowie soziale Folgen in der Literatur beschrieben.   (Quelle: www.sachsen-anhalt.de) mehr...

 

Hilfe finden Sie hier:

Beratungsstelle "Balance"

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Mobbing, Recht & Politik

 

 


Was ist sexuelle Belästigung?

Sexuelle Belästigung ist eine häufige Erscheinungsform der Gewalt gegen Frauen. Sie reicht von weniger schwerwiegenden Formen wie Anstarren und anzüglichen Bemerkungen über Belästigungen am Telefon oder Computer oder unerwünschte sexualisierte Berührungen, sexuelle Bedrängnis bis hin zu sexualisierten körperlichen Übergriffen.

Je nach Form, Kontext und Ausmaß können sexuelle Belästigungen darüber hinaus auch strafbare Handlungen sein, zum Beispiel Beleidigung, sexuelle Nötigung, Nachstellung. (Quelle: www.bmfsfj.de) mehr...

 

Hilfen finden Sie hier:

Informationen für Betroffene

Frauenhaus / Beratung in Sachsen-Anhalt

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

 

 


Beitrag der Hochschule Anhalt:

Gemeinsame Erklärung zur Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz und Verhinderung von Diskriminierung, Mobbing und sexueller Belästigung