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FAQ

1) Was ist das Buddy-Programm?

Das Buddy-Programm ist eine Initiative des Akademischen Auslandsamts der Hochschule Anhalt. Studierende der Hochschule Anhalt betreuen neue internationale Studierende. Dieser Peer-Kontakt erleichtert das Einleben an Hochschule und am Studienort. Am Anfang eines Studienaufenthalts ist die Begegnung auf studentischer Ebene sehr wichtig. Der Kontakt fördert den Austausch über die eigene und fremde Kultur, über die Sprachen, die man spricht, oder über Erfahrungen, die im Ausland gemacht wurden. Oft erwachsen aus diesen Partnerschaften langjährige Freundschaften. Buddys engagieren sich im Rahmen ihres Studiums ehrenamtlich für diese Betreuungsarbeit. Wir wissen ihr Engagement im Programm zu schätzen und könnten ohne ihre Bereitschaft diesen Service nicht aufrechterhalten.

 

2) Muss ich Fremdsprachen gut beherrschen um an dem Programm teilnehmen zu dürfen?

Sie müssen kein Sprachgenie sein, aber Englischkenntnisse sind schon von Vorteil.

 

3) Kann der internationale Student, der betreut wird, Deutsch sprechen oder werde ich für ihn alles übersetzen müssen?

Nicht alle internationalen Studierenden können fließend Deutsch sprechen. In den meisten Fällen sind die Deutschkenntnisse nicht sehr gut. Sie sind aber nicht verpflichtet für Ihren Schützling alles übersetzen zu müssen.

 

4) Wird die Buddy-Tätigkeit bezahlt?

Nein, die Buddy-Tätigkeit ist ehrenamtlich.

 

5) Was nutzt mir die Teilnahme an dem Buddy-Programm?

Sie lernen potenziell nette und interessierte Menschen kennen. Sie können Ihre Fremdsprachenkenntnisse erproben oder erweitern. Sie haben exklusiven Einblick in eine andere Kultur und erweitern Ihren eigenen Horizont.

6) Werde ich Zertifikate für die Teilnahme an dem Programm erhalten?

Am Ende des Programms werden Sie ein Zertifikat bekommen, das Ihre Teilnahme an dem Buddy- Programm bestätigt.

 

7) Kann ich mir durch die Teilnahme an dem Programm Credits anrechnen lassen?

Ja, das geht im Prinzip. Die Teilnahme ermöglicht es Credits für das Modul „Studium Generale“ zu bekommen (für Bachelor-Studierende an der HS Anhalt). Dafür muss man sich aber an den Prüfungsausschuss seines Fachbereiches wenden und dort den Antrag für die Anrechnung stellen.

 

8) Wie viel Zeit muss ich in das Buddy-Programm investieren?

Buddy-Arbeit ist flexibel gestaltbar und basiert auf persönlicher Absprache. In der Regel ist die Arbeit während der Ankunftsphase am Studienort intensiver, nimmt dann aber ab. Veranschlagen Sie ca. zwei bis vier SWS für Ihre Buddy-Tätigkeit.

 

9) Zu welchen Behörden muss ich gehen?

Die Liste mit den Behörden steht in dem Leitfaden, den Sie bei der Buddy-Schulung bzw. nach der Schulung erhalten werden. Dort können Sie sich informieren was und in welcher Reihenfolge getan werden muss sowie den Überblick über die mitzubringenden Unterlagen erhalten.

 

10) Werde ich einen Behördenwegweiser erhalten?

Ja, den Behördenwegweiser finden Sie in dem Buddy-Leitfaden, den Sie bei der Schulung erhalten werden. Zusätzlich gibt es eine Checkliste, die Ihnen die Arbeit erleichtern wird.

 

11) Soll sich der internationale Student, den ich betreue, in den ersten Tagen bei mir aufhalten?

Nein, Sie sollten aber Ihrem Schützling helfen die entsprechende Unterkunft am besten noch vor der Anreise zu finden. Entweder im Studentenwohnheim oder bei dem privaten Anbieter. Wenn Sie es möchten und der Student noch keine Wohnung hat, können Sie ihn auch gerne bei sich übernachten lassen. Das ist aber eine rein private Sache und keine Verpflichtung.

 

12) Muss ich ihm finanziell aushelfen?

Nein, Sie müssen Ihrem Schützling finanziell nicht aushelfen.

 

13) Soll ich ihm beim Studium helfen?

Die Hilfe beim Studium wird zwar nicht verlangt, hängt aber ganz davon ab, ob Sie sich das zutrauen und Zeit dafür haben.

 

14) Auf welche kulturellen Aspekte muss ich achten?

Berücksichtigen Sie bitte, dass Ihr Schützling aus einem anderen Land kommt, wo andere kulturelle Gegebenheiten und Verhaltensmuster üblich sind, die sich von den deutschen stark unterscheiden können. Beachten Sie bitte auch die religiösen Besonderheiten, besonders bei den muslimischen Gästen. Seien Sie ein guter Gastgeber und zeigen dem Ankömmling, wie die Dinge in Deutschland funktionieren.

 

15) Was passiert auf der Buddy-Schulung?

Die Buddy-Schulung beinhaltet eine lockere Vorstellungsrunde um die Buddys mit einander bekannt zu machen und auf die Arbeit mit ihren Schützlingen vorzubereiten. Die Buddy werden im Rahmen eines kurzen interkulturellen Trainings darauf vorbereitet, wie es für die internationalen Studierenden ist, in ein neues Land und eine neue Kultur zu kommen. Darüber hinaus wird dort Teamfähigkeit trainiert und Fragen sowie Dos und Don’ts der Buddys erläutert. Die Studierenden haben auch die Möglichkeit, den Buddys des auslaufenden Semesters Fragen über Ihre Erlebnissen und möglichen Schwierigkeiten zu stellen, die bei der Tätigkeit auftreten können.

 

16) Wann ist die Buddy-Schulung?

Die Buddy Schulung findet in der Regel 2-3 Monate vor der Anreise Ihres Schützlings statt. Jeweils im Januar für das Sommersemester und im Juli für das Wintersemester.

 

17) Bekomme ich eine Check-Liste mit den zu erfüllenden Aufgaben?

Ja, die Check-Liste mit den zu erfüllenden Aufgaben erhalten Sie.

 

18) An wen kann ich mich bei Problemen/Schwierigkeiten wenden?

Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, melden Sie sich unverzüglich beim Buddy-Koordinator des Akademischen Auslandsamtes:

studybuddies@hs-anhalt.de

 

19) Was sind meine Aufgaben als Buddy?

Ehrenamtliche Buddys betreuen ein oder auch zwei internationale Studierende. Zu Ihren Aufgaben zählt: Kontaktaufnahme vor der Anreise, Unterstützung beim Einziehen in die Unterkunft, Erste Schritte am Studienort und an der Hochschule (Behörden, Ansprechpartner).

 

20) Wenn ich selbst ins Ausland gehen möchte, wird mir auch solche Unterstützung angeboten?

Ja, wenn Sie selbst ins Ausland gehen, kann es sein, dass die Gasthochschule ein Buddy-Programm hat.