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02.01.2005

Hochschule Anhalt (FH) mit zwei Exponaten auf der IGRUMA 2005 in Leipzig

Vom 31.05. – 02.06 2005 findet in Leipzig die IGRUMA – die Internationale Fachmesse für Maschinen und Anlagen zur Be- und Verarbeitung von Agrarprodukten statt. Erstmals beteiligt sich die Hochschule Anhalt (FH) auf einem gemeinsamen Messestand mit der Technischen Universität Dresden an dieser Ausstellung (Halle 2/C223).
Die Hochschule Anhalt (FH) ist mit zwei Exponaten vertreten:
Ein Exponat zeigt Ergebnisse von Untersuchungen zur Beeinflussung der Strukturbildung im Joghurt durch Zusatz von Molkenproteinen.
 Mit der ständig zunehmenden fitness- und gesundheitsorientierten Ernährung erfreut sich das Massenprodukt Joghurt immer größerer Beliebtheit.Traditionell wird Joghurt durch Fermentation trockenmasseangereicherter Milch hergestellt. Voraussetzungen für optimale rheologische und sensorische Eigenschaften sind Eiweißanreicherung, Homogenisieren und Hitzedenaturierung der Ausgangsmilch. Die Eiweißanreicherung erfolgt konventionell durch Zugabe von Magermilchpulver oder Wasserverdampfung. Prof. Dr. Thomas Kleinschmidt und seinen Mitarbeitern aus dem
FB Lebensmitteltechnologie/Biotechnologie/Verfahrenstechnik ist es im Rahmen eines Forschungsprojektes gelungen, durch kostenneutralen Austausch des Magermilchpulvers mit speziellen Milcheiweißen eine  Eiweißanreicherung zu erzielen.  Durch die gezielte Anreicherung mit speziell ausgewählten Molkenproteinen, kann Joghurt mit erhöhter ernährungsphysiologischer Wirksamkeit hergestellt werden. Joghurt mit speziell ausgewählten angereicherten Milcheiweißen ist reich an essentiellen Fettsäuren, fördert die Resorption von Fettsäuren  und hemmt die Anlagerung von Krankheitserregern im Dünndarm.

Zum Thema Rotes Produkt durch „Weisse Biotechnologie“ stellt Prof. Pätz (ebenfalls Fachbereich Lebensmitteltechnologie/Biotechnologie/Verfahrenstechnik) neueste Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit vor. Im Zentrum dieser Arbeiten steht die biotechnologische Erzeugung von Carotinoiden, die aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eine besondere Bedeutung haben. Carotinoide finden ihre Anwendung vor allem in der Lebensmittelindustrie, Futtermittelindustrie und in der Medizin (einschl. Präventivmedizin). Mit den technischen Möglichkeiten moderner Biotechnologie lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Carotinoide im gewünschten Maßstab produzieren. Diese Pigmente sind wegen ihres breitgefächerten Einsatzspektrums von hohem Interesse und deshalb Gegenstand intensiver in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.