Ökotrophologie

Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung

Studienschwerpunkte

  • Ernährung und Gesundheit
  • Lebensmittelproduktion und -qualität
  • Lebensmittelsicherheit und -hygiene
  • Verbraucherangelegenheiten
  • Dienstleistungsmanagement
  • haushaltsbezogene Dienstleistungen

Studieninhalte und -ziele

Praxis ist oberstes Gebot im Studiengang Ökotrophologie an der Hochschule Anhalt. In speziellen Laborpraktika werden Lebensmittel hergestellt und bewertet. Studierende lernen außerdem die vielen Facetten des Qualitätsmanagements kennen. Sie beschäftigen sich mit Ernährungsphysiologie, Sensorik, Hygiene sowie mit technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen. So können sie später Endverbraucherinnen und -verbraucher in Ernährungs- und Haushaltsfragen beraten. Oder sie übernehmen in der Lebensmittel- oder Hauswirtschaftsbranche anspruchsvolle Aufgaben im mittleren Management.

Ökotrophologie hat das Ziel, interdisziplinär orientierte Fachkräfte auszubilden, deren Kernkompetenz darin liegt, Verbraucherinnen und Verbraucher an der Schnittstelle zu der sie  umgebenden ökonomischen, sozialen und politischen Umwelt zu dienen.
In Betrieben, die Güter für den Endverbraucher produzieren, insbesondere im Lebensmittelgewerbe, arbeiten diese Fachkräfte daran, solche Produkte herzustellen, die den Anforderungen hinsichtlich ernährungsphysiologischen, sensorischen, hygienischen, technologischen und ökonomischen Aspekten entsprechen. Im direkten oder indirekten Kontakt ermöglichen diese Fachkräfte darüber hinaus den Verbraucherinnen und Verbrauchen, kompetente Entscheidungen im Alltagshandeln, speziell die Ernährung betreffend, zu treffen.

Ökotrophologinnen und Ökotrophologen arbeiten als Abteilungsleitung, als Betriebsleitung, in der Produktentwicklung oder im Qualitäts- oder im Hygienemanagement von Unternehmen des Lebensmittelgewerbes. Ebenfalls in der Gemeinschaftsverpflegung, in Großhaushalten, in Dienstleistungsbetrieben oder in Behörden. Weitere Betätigungsfelder sind die Marktforschung, die Aus- und Weiterbildung sowie die Verbraucher-, Schuldner- und Ernährungsberatung.

Studienvoraussetzungen

  • Abitur
  • Fachhochschulreife
  • Meister
  • oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung
  • Vorpraktikum im Umfang von vier Wochen, dieses ist bis spätestens Ende des dritten Semesters zu absolvieren. Ist ein studiengangsrelevanter Berufsabschluss vorhanden, muss kein Vorpraktikum absolviert werden