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Doreen Hennen

Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (MA), Seniorenkolleg, Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (BA), FB1

Verwendung heimischer Wildpflanzen zur Etablierung von blütenreicher Vegetation in intensiv genutzten Agrarlandschaften

  • © Anita Kirmer, HSA
27February 2019

In den letzten Jahrzehnten wurde in Mitteleuropa ein anhaltender Verlust der biologischen Vielfalt dokumentiert. Da in intensiv genutzten, großräumigen Agrarlandschaften oft kaum noch Blütenpflanzen vorhanden sind, gehen auch Insekten- und Vogelarten immer weiter zurück. Pflanzenarten haben sich im Laufe der Evolution an die regionalen Boden- und Klimabedingungen angepasst; deshalb ist die Verwendung regionaler Ökotypen bei der Wiederherstellung von arten- und blütenreicher Vegetation von großer Bedeutung. Die Anlage von Feldrainen, Säumen und mehrjährigen Wildpflanzenblühstreifen sind wichtige Maßnahmen, um sowohl die biologische Vielfalt als auch die Vernetzung in der Agrarlandschaft wieder zu erhöhen. Durch die Bereitstellung von Pollen- und Nektarquellen profitieren nicht nur zahlreiche Insektenarten, wie z. B. Bienen, Tagfalter und Schwebfliegen, sondern auch viele typische Vogelarten des Offenlandes. Im Rahmen des Vortrages werden verschiedene Methoden und Managementmaßnahmen zur erfolgreichen Etablierung von arten- und blütenreicher Vegetation vorgestellt.

Dr. Anita Kirmer
Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung, Bernburg
E-Mail: anita.kirmer(at)hs-anhalt.de