Innovative Hochschule

Die Hochschule Anhalt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als „Innovative Hochschule“ gefördert. Unter dem Titel „Forschungs- und Technologietransfer für das Leben im Digitalen Zeitalter“ (FORZA) wird eine Strategie für einen professionellen Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit dem Ziel entwickelt, die Wirtschaft in der Region zu stärken und den Ausbau der Hochschule Anhalt als ingenieurwissenschaftliches Zentrum Mitteldeutschlands voranzutreiben.

 Die Hochschule Anhalt wird mit der Förderung zur „Innovativen Hochschule“ die strategischen und strukturellen Maßnahmen ausbauen, um den Transfer von der Wissenschaft in die regionale Wirtschaft und Gesellschaft zu optimieren. Der Fokus liegt vorerst auf der Entwicklung der Transferstrategie durch kooperative Forschung und Entwicklung, die als Vision den finalen Status der Hochschule Anhalt als „Transfer-Hochschule 2022“ verfolgt.

Am Beispiel der Einführung und Anwendung der Digitalisierung (Big Data Management und Cloud Technologien, Internet-of-Things) in den Life Sciences, also den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften, sowie Biotechnologie, sollen der wirtschaftliche und der gesellschaftliche Nutzen der Ergebnisse der Forschungstätigkeit durch nachhaltige Maßnahmen planbar und messbar demonstriert werden. Dabei setzt die Hochschule Anhalt auf den erhöhten Bedarf der mittelständischen Wirtschaft im ländlichen Raum, indem sie die Lücke zwischen Forschung und Technologie an der Hochschule und den möglichen Anwendern in der regionalen (Land-)Wirtschaft zu schließen versucht.

Wir freuen uns über die Förderung und damit über die Möglichkeit, vielseitige Innovationen in der Region umzusetzen.

Prof. Dr. Jörg Bagdahn. Präsident der Hochschule Anhalt

Als ersten Schritt wird die Hochschule das „Innovationsbündnis Anhalt e.V.“ gründen. Es dient als Basis für die Mitwirkung aller regionalen Akteure, die an einer engen Zusammenarbeit mit der Hochschulforschung interessiert sind. Durch eine weitere Stärkung der Gründungskultur der Hochschule und aktive Unterstützung von Ausgründungen aus der Hochschule heraus soll die Start-up-Kultur in der Region gefördert werden.