Qualitätssicherung

Unser Ziel ist es einen Leitlinien zur Qualitätssicherung und -steigerung für Dissertationen an der HS Anhalt zu verfassen. Insbesondere soll auf die Themen

  eingegangen werden.

Promovierendenleitfaden

  • Vor der Promotion

    Es kommen viele Fragen auf Sie zu: Passt eine Promotion zu Ihrer Lebensplanung? Haben Sie ein Thema für das Sie brennen und eine/n passende/n Betreuer/in an der Hochschule Anhalt? Wie sieht es mit der Finanzierung aus? An welcher Universität soll das Promotionsverfahren durchgeführt werden? Müssen Sie noch Auflagen erfüllen?

  • Im 1. Jahr

    Die Promotionsphase beginnt mit Formalitäten (IT- und Labor-/Werkstattzugang, Promotionszulassung an einer Universität, Registrierung für die Graduiertenakademie etc). Ferner empfehlen wir Ihnen eine Betreuungsvereinbarung (Rechte und Pflichte von Betreuer/in und Promovend) zu unterzeichnen und die Angebote der Graduiertenakademie wahrzunehmen.

  • Ab dem 2. Jahr

    Wir empfehlen jährlich einen Statusbericht (Stand der Forschung, eigene Ergebnisse, Zeitplan etc.) an die Betreuer/innen der HS Anhalt und der kooperierenden Universität zu senden. Idealerweise arbeiten Sie bereits an Veröffentlichungen, besuchen Konferenzen, bauen Ihr Netzwerk aus und planen einen Auslandsaufenthalt.

  • Nach der Promotion

    Spätestens mit dem Abschluss Ihrer Promotion melden Sie uns alle bibliografischen Daten Ihrer Forschungsarbeiten (Dissertation, Papers etc.). Ferner würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt bleiben. Vielleicht können Sie in einigen Jahren dem zukünftigen Nachwuchs Tipps und Tricks für die Zeit danach geben.

Beratung

Auf dieser Seite haben wir die Antworten auf häufig gestellten Fragen rund um das Thema "Promotion" zusammengefasst.

Oft stehen Promovierende aber auch vor individuelle Problemen. Wir beraten Sie gerne persönlich zu allen Themen rund um die Promotion, unabhängig davon in welcher Phase der Promotion Sie sich befinden. Vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail!

Vielleicht kann Ihnen auch der/die die Doktorandensprecher/in Ihres Fachbereichs weiterhelfen (siehe rechte Spalte). Nehmen Sie Kontakt zu ihm bzw. ihr auf!

Hilfestellungen beim wissenschaftlichen Arbeiten

  • Literaturverwaltung Citavi

    Die Hochschule Anhalt bietet die Software „Citavi – Literaturverwaltung und Wissensorganisation“ allen Mitarbeitenden und Studierenden zur Nutzung an. Was kann Citavi? Wie erhalten Sie die Software?

    Citavi unterstützt Sie bei allen Schritten des Arbeitens mit wissenschaftlicher Literatur. Mit Citavi durchsuchen Sie über 4600 Bibliothekskatalogen und Fachbibliographien. Die Fundstellen übernehmen Sie per Klick in Ihre Citavi-Projekte. Und auch bei Büchern, die sich auf dem Schreibtisch stapeln, muss man die Titel nicht abtippen. Geben Sie einfach die ISBN (Internationale Standard-Buch- Nummer) ein, damit Citavi alle nötigen Informationen aus dem Internet lädt: Autor, Titel, Verlag, Jahr und häufig auch die Cover-Grafik und eine kurze Inhaltsangabe.

    Citavi bringt Ordnung in die Literatursammlung. Nicht jeder Text muss sofort und in gleicher Weise bearbeitet werden. Mit Citavis Aufgabenplanung lässt sich für jeden Aufsatz oder jedes Buch festlegen, was bis wann damit zu geschehen hat. Auf Knopfdruck wird daraus ein Aufgabenzettel für den nächsten Bibliotheksbesuch.

    Wie aus den Daten Wissen wird

    Wesentliches muss von Unwesentlichem getrennt und mit dem bereits vorhandenen Wissen verbunden werden. Citavi stellt dafür mehrere Werkzeuge bereit. Die Literatur lässt sich einfach verschlagworten und kategorisieren. Aus jedem Text lassen sich die wichtigsten Zitate entnehmen, systematisch ordnen und mit eigenen Ideen, Gedanken und ersten Textentwürfen verbinden. So wächst kontinuierlich ein auf das Arbeitsziel zugeschnittener Wissensbestand.

    Wie das Wissen aufs Papier kommt

    Ein Referat, eine Examensarbeit oder eine Publikation ist der letzte Schritt im Arbeitsprozess. Citavi arbeitet mit Word und LaTeX-Editoren zusammen. Per Klick sind die gesammelten Zitate, Gedanken und Quellennachweise im Text. Citavi erstellt automatisch das Verzeichnis der zitierten Literatur.

    Wie erhalten Sie Citavi?

    1. Installieren Sie Citavi (leider nur für Windows verfügbar). Sie erhalten die Installationsdatei unter www.citavi.com download


    2. Eröffnen Sie unter www.citavi.com/hs-anhalt mit Ihrer Hochschul-Mail-Adresse einen Citavi Account.

    3. Starten Sie Citavi und loggen Sie sich in Ihren Citavi Account ein. Citavi übernimmt die Lizenzdaten aus dem Account.

    Wie lernen Sie Citavi 6 am schnellsten kennen?

    Lesen Sie das Kapitel »Erste Schritte mit Citavi« unter www.citavi.com/manual6 

  • Gute wissenschaftliche Praxis

    Gute wissenschaftliche Praxis...

FAQs

  • Warum promovieren?

    Dieser Frage sollten Sie sich stellen und im Gespräch mit Familie und Freunden, aber auch mit Ihnen bekannten Professoren und Professorinnen besprechen. Auch wir helfen Ihnen bei der Beantwortung dieser Frage.

    Insbesondere die folgenden zentralen Fragen sollten Sie für sich mit "Ja" beantworten können:

    • Ist die Promotion für meinen beruflichen Werdegang sinnvoll oder gar notwendig?
    • Passt die Promotionsphase zu meiner Lebensplanung?
    • Wie viel Zeit will und kann ich in die Arbeit investieren?
    • Wie finanziere ich meine Promotion?
  • Was ist eine kooperative Promotion?

    In Sachsen-Anhalt ist derzeit eine Promotion an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) nur im Rahmen einer kooperativen Promotion möglich (§ 17 (6) Satz 2 HSG LSA). Bei einer kooperativen Promotion wird

    • das Erstgutachten von einem Professor oder eine Professorin der Universität,
    • das Zweitgutachten von einem Professor oder einer Professorin einer Fachhochschule  erstellt.

    Die Betreuung erfolgt nach individueller Absprache. Das Promotionsverfahren und die Verleihung des Doktortitels erfolgt an der Universität, unabhängig davon wo schwerpunktmäßig gearbeitet wurde. 

  • Welche Formen der Promotion gibt es?

    Individualpromotion: Der am haufigsten beschrittene Weg zum Doktortitel führt über die Individualpromotion (klassische Promotion). Ein Doktorvater oder eine Doktormutter betreut den Dokto­randen, der oder die in Absprache mit dem Betreuer oder der Betreuerin sein Thema größtenteils eigenständig bearbeitet.

    Eine besondere Form der Individualpromotion ist die Promotion in der Industrie. Dabei schreibt der Promovie­rende seine Doktorarbeit  in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, bei dem er oder sie auch angestellt. Alternativ erfolgt die Anstellung an der Hochschule, wobei die Drittmitelstelle ganz oder teilweise durch das Unternehmen finanziert wird.

    Strukturierte Promotion: Neben der Individualpromotion gibt es in Deutschland die Möglichkeit, innerhalb eines strukturierten Doktoran­denprogramms zu promovieren. Diese Programme ähneln dem angelsächsischen PhD­System. Es kümmert sich  ein Team von Betreuern um die Doktoranden. Die Programme beinhalten ein promotionsbegleitendes Curriculum, sind häufig fächerübergreifend ausgerichtet und unterstützen meist auch die Ausbildung von Soft Skills und Zusatzqualikationen.

     

    Kooperative Promotionen, wie sie an Fachhochschulen durchgeführt werden, erfolgen in der Regeln im Rahmen einer Individualpromotion.

  • Wie läuft eine Promotion typischerweise ab?
    1. Informationen und Ideen sammeln und mit Professorinnen und Professoren an der Hochschule Konakt aufnehmen - das steht am Anfang der Promotion an.
    2. Von jetzt ab werden die konkreten Rahmenbedingungen geplant: die Finanzierung der Promotion, die inhaltliche Struktur der Dissertation, Zeit- und Arbeitspläne und die mögliche Betreuung und Aufnahme an der Universität.
    3. Arbeit an der Dissertation (z.B. Auswählen und Niederschreiben der Forschungsmethodik, Schlussfolgerungen ziehen und zu Papier bringen)
    4. Beim Abschluss der Promotion sind einige Rahmenbedingungen zu beachten: z.B. die Durchführung einer Disputation und die Veröffentlichung der Dissertation.
  • Wie läuft eine Promotion in einem Unternehmen ab?

    Die Promotion in Kooperation mit einem (regionalen) Unternehmen durchzuführen, ist oft für alle Seiten eine Win-Win-Situation. Dabei kann die Promovendin oder der Promovend entweder im Unternehmen angestellt sein und dort für das Promovieren an einem Thema des Unternehmens bezahlt werden oder die Person ist an der Hochschule angestellt und das Unternehmen finanziert als Drittmittelgeber ganz oder teilweise diese Stelle.

    Die Promovierenden bekommt die Möglichkeit an einer praxisrelevanten Forschungsfrage zu arbeiten und das Unternehmen bekommt exklusive Forschungsergebnisse zu einer ihm wichtigen Fragestellung. Es muss dem allerdings Unternehmen deutlich gemacht werden, dass der Promovend oder die Promovierende zur Erlangung des Doktorgrades die Forschungsergebnisse veröffentlichen muss. Diese Thematik sollte bei vertraulichen Informationen im Vorfeld sehr gut abgesprochen werden.

    Der Kontakt zwischen der Betreuerin oder dem Betreuer besteht entweder schon vor Beginn des Promotionsprojekt. Andernfalls liegt es bei dem oder der Promovierenden den Kontakt herzustellen und die Rahmenbedingungen abzustecken.

  • Wie kann man die Promotion finanzieren?

    Es gibt die unterschiedlichsten Finanzierungsmodelle für eine Promotion.  Beispiele sind:

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter

    Die Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter an einer Hochschule ist das wohl am häufigsten eingesetze Finanzierungsmodell. Falls Sie bereits eine Betreuerin oder einen Betreuer haben, fragen Sie sie oder ihn nach einer passenden Stellen. Anderenfalls informieren Sie sich über Stellenausschreibung (http://www.hs-anhalt.de/nc/aktuelles/stellenangebote.html

    Stipendien

    Ein ebenfalls weitverbreites Finanzierungsmodell sind Promotionsstipendien. Diese werden meistens von Stiftungen, Förderwerken, dem Land, dem Bund oder der EU ausgeschrieben.

    Die Stipendien der Förderwerke laufen i.d.R. über drei Jahre. Bei den meisten gibt es zweimal im Jahr Bewerbungsfristen, die Sie auf den Internetseiten der Stiftungen finden.

    Für die Bewerbung um ein solches Promotionsstipendium braucht man bereits die Annahmebescheinigung als Promovendin oder Promovend einer Universität. Generell sollte man sich fragen: passe ich als Person und passt mein Promotionsthema zum Credo, zur politischen oder religiösen Gesinnung der Stiftung?

    Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Stiftung zu Ihnen und Ihrem Promotionsthema passt, bietet der Stipendienlotse des BMBF (https://www.stipendienlotse.de/).

    Nebentätigkeit

    Manchmal wird die Promotion auch durch eine Nebentätigkeiten (zum Beispiel in einem kooperierenden Unternehmen) oder durch die Hilfe von Familienmitgliedern finanziert.

     

    Ausländische Promovierende

    Ausländische Promovierende werden teilweise aus ihren Herkunftsländer unterstützt. Ferner bietet der DAAD spezielle Programme an (https://www.daad.de/deutschland/promotion/doktoranden/de/). Beratend steht hier auch das International Office zur Seite (http://www.hs-anhalt.de/international/aaa.html).

    Förderung der Hochschule Anhalt

    Die Hochschule Anhalt vergibt Promotionsstipendien auf der Grundlage des Graduiertenförderungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt. Link: ???

  • Was mache ich bei Problemen mit meinem Betreuer?

    Sollte während der Promotionsphase Probleme mit der Betreuerin oder dem Betreuer auftauchen, sollte diese so schnell wie möglich gelöst werden.Wir empfehlen vor Beginn der Promotion eine Betreuungvereinbarung abzuschließen. Hier finden Sie die Empfehlungen für eine Betreuungsvereinbarung von der DFG.

    Wir beraten Sie gerne!

  • Welche Voraussetzungen sind nötig?

    Die entscheidende Voraussetzung für die Aufnahme einer Promotion ist der Abschluss eines für das Promotionsfach relevanten Studiengangs an einer deutschen Universität (Diplom, Magister oder Master, erstes Staatsexamen, gleichwertiger Abschluss an einer ausländischen Universität, gleichwertiger Fachhochschulabschluss).

    An der Hochschule Anhalt werden nur kooperative Promotionen durchgeführt. Daher müssen die näheren Regelungen erfüllt sein, an der das kooperative Promotionsverfahren durchgeführt wird.

Weitere Beratungsangebote an der HS Anhalt und im Land