Forschungsschwer­punkte

Angewandte Forschung und Entwicklung findet an der Hochschule Anhalt in allen sieben Fachbereichen statt:

FB 1: Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
FB 2: Wirtschaft
FB 3: Architektur, Facility Management und Geoinformation
FB 4: Design
FB 5: Informatik und Sprachen
FB 6: Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
FB 7: Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik                      

Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie der Hochschule Anhalt unterstützt insbesondere die Entwicklung der Leitmärkte 1: „Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Ressourceneffizienz“ und 5: „Ernährung und Landwirtschaft“).


Profilbildende Schwerpunkte an der Hochschule Anhalt

Lebenswissenschaften

Dieser Forschungsschwerpunkt umfasst Themen der Fachbereiche 1 und 7, also Agrarwissenschaften mit Smart Farming, Biodiversität, Naturschutz, nachhaltige Landschaftsnutzung, Tierernährung, Biotechnologie, insbes. Algenbiotechnologie, Wirkstoffforschung, Bioinformatik, Bioverfahrenstechnik, Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelverfahrenstechnik.

Mehr erfahren
© all rights reserved

Ingenieurwissenschaften

In diesem Forschungsschwerpunkt wird von den Ingenieuren und Wissenschaftlern im Fachbereich 6 auf folgenden Gebieten geforscht: Regenerativen Energien, insbes. Photovoltaik-Technologien und -Systeme, Smart Sensors, Embedded Systems, digitale und virtuelle Konstruktion (CAx ,5D-Simulation), 3D-Druck, Leichtbau, zerstörungsfreie Materialprüfung u. Charakterisierung und Elektrochemie.

Mehr erfahren
noCopyright

Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) & Medientechnik

Themen dieses Forschungsschwerpunkts sind Feldbussysteme, Datenerfassung, schnelle Datenübertragung, Datenspeicherungs- u. Datenauswertestrategien, Cloud-Technologien u. Internet-of-Things, digitale Mediensysteme, Bildverarbeitung & Visualisierung von GIS-Daten, Mensch-basiertes Rechnen sowie digitales Planen & Gestalten; sie werden in den Fachbereichen 4, 5 und 6 bearbeitet.

Mehr erfahren
© Fachbereich Design

Forschungsfinanzierung

Die Forschung und Entwicklung (F&E) an der Hochschule Anhalt ist im Wesentlichen „Drittmittel“-finanziert, d.h. durch staatliche Fördergelder als auch durch Industriemittel. Die F&E-Projekte werden zum überwiegenden Teil mit industriellen Partnern und/oder anderen Forschungseinrichtungen als Partner durchgeführt und überwiegend durch öffentliche Fördergeber (Land Sachsen-Anhalt, Bundesministerien oder Europäische Union) finanziert. Ein Teil der F&E-Projekte wird direkt im Auftrag von industriellen Partnern beauftragt und von ihnen zu 100% vergütet. Sowohl die staatlichen Fördermittel als auch die Industriemittel werden als „Drittmittel“ bezeichnet.

Die Gesamtzahl der jährlich bearbeiteten F&E-Projekte der Hochschule Anhalt lag im laufenden Jahrzehnt stets zwischen 115 und 150. Ihre Kooperationspartner stammen zum überwiegenden Teil aus der mittelständischen Wirtschaft in „Mitteldeutschland“, also in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

Die mit diesen Forschungsaktivitäten verbundenen jährlichen Drittmitteleinnahmen der Hochschule Anhalt haben sich seit 2010 von 5 Mio. Euro auf ca. 7 Mio. Euro entwickelt. Den größten Anteil daran haben die Forschungsschwerpunkte der Hochschulforschung, also die Life Science, die Engineering Sciences und ICT & Media.

Mit Hilfe der Förderung ihres Projekts FORZA im BMBF-Programm „Innovative Hochschule“ strebt die Hochschule Anhalt durch Weiterentwicklung der Transferstrategie eine noch intensivere „kooperative Forschung und Entwicklung“ mit der regionalen Wirtschaft an und will damit das jährliche Drittmittelaufkommen der Hochschule Anhalt bis 2022 auf ca. 12 Mio. Euro steigern.