AGRITECHNICA 2022-abgesagt

Hochschule Anhalt mit vier innovativen Themen am Start

ACHTUNG: Die AGRITECHNICA 2022 ist erneut  abgesagt!

Die nächste AGRITECHNICA 2023 findet turnusgemäß vom 12. bis 18. November 2023 statt

Die für November 2021 geplante Veranstaltung ist auf 2022 verschoben worden.

Am 15.11.2021 startete die AGRITECHNICA digital live.

Die Hochschule Anhalt ist auf der AGRITECHNICA 2022 [27.2. - 5.3.] onsite in Hannover im Bereich Campus & Career [Halle 05/ Stand E 27] vertreten und damit einer von 1.700 Aussteller aus 48 Ländern.

Die Fachbereiche Landwirtshaft , Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung sowie der Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen sind mit folgenden innovativen Themen am Start:

  • Digitaler Versuchsfeldführer
  • Netzwerk AgriPVplus - Ein multifunktionaler Landnutzungsansatz
  • Multifunktionale Ackernutzung in einem Strip-Till-System
  • Erntemaschine mit zwei Auslasskrümmern

 

  • Digitaler Versuchsfeldführer

    Das Feldversuchswesen der Hochschule hat sowohl für die praxisnahe Ausbildung als auch die Forschung zu agrarwissenschaftlichen Fragestellungen einen großen Stellenwert. Auf der Agritechnica präsentiert sich die Hochschule deshalb mit einer neuen digitalen Version ihres Versuchsfeldführers, die gemeinsam mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Landwirtschaft erarbeitet wurde. Mittels QR-Codes können wesentliche Informationen zu den einzelnen Versuchen nun direkt am Feldrand mit Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Für die Agritechnica wurde ein Tischmodell des Campus und der Versuchsflächen geschaffen, welches das Versuchswesen mittels der sonst am Parzellenrand platzierten QR-Codes erlebbar macht und einen Einblick in die aktuell untersuchten Fragestellungen ermöglicht.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Uwe Knauer

  • Netzwerk AgriPVplus - Ein multifunktionaler Landnu

    Agri-Photovoltaik vereint landwirtschaftliche Produktion mit der Erzeugung erneuerbarer Energie  und leitet einen Landnutzungswandel hin zu synergetischen Energielandschaften ein.

    Bisher entwickelte Technologien mit Überdachungseffekt sind vor allem für Sonderfrüchte geeignet oder werden im Obst- und Weinanbau getestet. Für den wenig schattentoleranten Getreideanbau stellen diese jedoch keine Option dar. Der Einsatz von senkrechten Modulaufständerungen in Kombination mit Biodiversitätsmaßnahmen ist eine vielversprechende Variante für den Einsatz auf den Äckern ausgeräumter und austrocknungsgefährdeter Agrarlandlandschaften. Das Netzwerk AgriPVplus thematisiert einen innovativen und nachhaltigen Ansatz zur Dreifachnutzung, das so genannte AgriPVplus-System, das Pflanzenproduktion, Solarstromerzeugung und biologischen Vielfalt miteinander verbindet. Als europäisches, sektorenübergreifendes Netzwerk soll es das Bewusstsein für innovative AgriPVplus-Ansätze schärfen, das Potenzial zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und Ökosystemleistungen aufzeigen und eine Online-Plattform zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit bieten.

    Kontakt:

    Sandra Dullau

  • Multifunktionale Ackernutzung in einem Strip-Till-

    Weltweit wird der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel (PSM) als eine der Hauptursachen für den Rückgang der Artenvielfalt angesehen. Um deren Anwendung zu reduzieren sind neue Anbaumethoden erforderlich. In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten dreijährigen Projekt „Reihenbezogener Ackerbau mit reduziertem chemischen Pflanzenschutz und Förderung von Nützlingen und Wildkräutern in der Fläche“ wird unter Leitung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft mit der Hochschule Anhalt und Schmotzer Hacktechnik ein Strip-Till-System mit Winterweizen, Winterdurum, Ackerbohne und Mais mit verschiedenen Bearbeitungsvarianten getestet. Die sensorgesteuerte Führung von Hackwerkzeugen, eine präzise Applikation von PSM in den Kulturreihen und die Ansaat von Wildpflanzen in den Zwischenreihen soll eine multifunktionale Ackernutzung ermöglichen. Im Projekt werden die Effekte der Bearbeitungs- und Ansaatvarianten auf Ackerkulturen, Bodengesundheit, Wildpflanzen und Nützlinge und die Einsparung an chemisch-synthetischen PSM analysiert und quantifiziert.

    Das neu entwickelte Anbausystem wird dabei auch auf seine ökonomische Tragfähigkeit für mittelständische landwirtschaftliche Betriebe hin geprüft.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Anita Kirmer

  • Erntemaschine mit zwei Auslasskrümmern

    Gegenstand der präsentierten Entwicklung ist die Ausführung der Überladeeinrichtung einer Erntemaschine mit zwei Auslasskrümmern, die unabhängig voneinander ausgerichtet werden können. Vorteil dieser neuen patentierten Technologie ist eine verlustminimierende Übergabe des Erntegutes bei notwendiger Flexibilität und Kontinuität im Erntebetrieb.

     

    Die ESA PVA sucht im Auftrag der Hochschule Anhalt Lizenznehmer, insbesondere in Deutschland und Europa. Die wissenschaftlich/technische Begleitung eines Industriepartners im Rahmen der Markteinführung wird dabei in geeigneter Weise sichergestellt.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Heiko Rudolf