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20. Mitteldeutscher Schweineworkshop an der Hochschule Anhalt

Der Bedarf an Schweinefleisch ist in Deutschland hoch. Um diesen zu decken und wirtschaftlich arbeiten zu können, muss eine Sau heutzutage durchschnittlich 28 Ferkel pro Jahr werfen. Das ist eine enorme Fruchtbarkeitsleistung. Wie kann diese Leistung in Zukunft konstant gehalten bzw. unter Umständen noch effizienter gestaltet werden bei Beachtung von Tierwohl und Tiergerechtigkeit der Haltungsverfahren? Und was ist dafür in der Zucht und in den biologischen Abläufen zu beachten? Mit diesen und anderen Fragen setzt sich am 23. und 24. Mai 2014 der 20. Mitteldeutsche Schweineworkshop auseinander.

Die Veranstaltung, die in der Mensa auf dem Campus Bernburg-Strenzfeld der Hochschule Anhalt stattfindet, steht unter dem Motto: „Ferkelerzeugung heute – Details verändern sich!“. Sie widmet sich zum einen Themen wie Geburtsbetreuung Die Tiergesundheit nimmt dabei einen ganz besonderen Stellenwert ein, denn hochleistende Tiere unterliegen einem intensiven Stoffwechsel. Zum anderen werden aber auch züchterische Ansätze, Fragen des Managements der künstlichen Besamung sowie die männlichen Tiere mit ihren individuellen Leistungsveranlagungen betrachtet.

Namenhafte Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und Praktiker wie Landwirte und Tierärzte aus Deutschland, den Niederlanden und Serbien werden in Vorträgen Stellung beziehen und zu Diskussionen mit dem interdisziplinären Fachpublikum anregen.  

Der zweitägige Workshop ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Hochschule Anhalt Bernburg und der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig in Kooperation mit TOPIGS-SNW und richtet sich an Fachleute aus der landwirtschaftlichen und veterinärmedizinischen Praxis sowie der Wissenschaft.
Weitere Informationen finden Sie im Programm. Eine Anmeldung im Vorfeld der Veranstaltung ist erforderlich.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.