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24 Türchen: 24 Mal Freude zum Miterleben

  • Elke König als Weihnachtsfrau in der Kita Marienkäfer
  • Prof. Dr. Elena Kashtanova als Blumenfrau zu Besuch beim Landrat Markus Bauer.
  • Studentin Darja Utieva als Schneekönigin überbringt den Bewohnern der Kanzler von Pfau´schen Stiftung Weihnachtslieder.

Mit dem virtuellen Klosterweihnachtskalender der Hochschule konnten Groß und Klein online miterleben, wie ausgewählte Einrichtungen und Partner in Bernburg besucht wurden. Ein internationales weihnachtliches Gefolge überbrachte die Geschenke mit Oldie-Traktoren. Da die traditionelle Klosterweihnacht in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wurde auf diese Weise Freude und Weihnachtsstimmung zu ausgewählten Einrichtungen der Stadt gebracht.

Die Oldie-Traktoren und die wechselnden internationalen Weihnachtsgestalten nahmen jeden Tag im Advent eine neue Route: Mal ging es zu den Bernburger Kitas, mal zum Tierpark, zur Feuerwehr oder zum Seniorenstift. So war das erste Geschenk hinter Türchen Nummer eins für die Kita Marienkäfer bestimmt. Auf einem festlich geschmückten Kleintraktor mit Anhänger fuhr die Weihnachtsfrau mit ihrem Fahrer bis zur Eingangstür vor und überbrachte den Kindern Süßes und einen Experimentierkasten. Die Mädchen und Jungen waren sichtlich begeistert und bedankten sich bei ihr mit einem Weihnachtslied aus ihrem neuen Programm, das sie normalerweise für ihren Auftritt bei der Klosterweihnacht vorgesehen hatten. „Wir heben uns die Lieder, die wir dieses Jahr singen wollten, einfach für das nächste Jahr auf.“ erklärte die Kitaleiterin Annett Morge und bedankte sich ebenfalls für die gelungene Überraschung. Am 9. Dezember hielt ein grüner Deutz-Traktor bei der Kanzler von Pfau‘schen Stiftung. Die Seniorinnen und Senioren wurden von einer Schneekönigin mit Weihnachtsliedern überrascht. „In Zeiten wie diesen, in denen unsere Seniorinnen und Senioren immer weniger oder gar keine Besuche mehr bekommen, sind Aktionen wie die der Hochschule Anhalt eine ganz besondere Attraktion und locken nahezu alle Bewohner nach draußen, soweit es ihnen möglich ist.“, über dieses Fazit des Seniorenstifts freut sich Verwaltungsleiterin Sabine Thalmann. Schließlich war die Idee, dass zum einen die Tradition der Klosterweihnacht erhalten bleiben soll. „Vor allem aber wollten wir den langjährigen Partnern der Hochschule sowie den Kindereinrichtungen und Seniorenheimen eine Freude in der jetzt nicht einfachen Vorweihnachtszeit bereiten.“

Das ist bei allen Besuchen geglückt. Auch bei Tür Nummer 15, die Landrat Markus Bauer dem Hochschulgefolge öffnete. Der langjährige Partner der Hochschule freute sich über die Blumenfrau aus Belarus: „Eine klasse Idee der Hochschule, die traditionelle und beliebte Klosterweihnacht mit einem virtuellen Adventskalender in diesem Jahr zu ersetzen.“ Als letzte Tour wird am 23. Dezember noch das Polizeirevier in der Route des Oldie-Traktors T170 angesteuert. Der weihnachtliche Besuch durch den Bauer von Strenzfeld, Klosterbruder, Fee und Weihnachtsmann wird den Polizeibeamten als letzte Kalenderstation Geschenke überbringen.

Wer ein oder mehrere Türchen verpasst hat, kann sie unter dem Link www.hs-anhalt.de/klosterweihnachtskalender aufrufen und miterleben. Die Hochschule bedankt sich bei allen Beteiligten und wünscht ein besinnliches, gesundes Weihnachtsfest.