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Auf zum Workshop nach Liuzhou – VR China

  • Ankunft in Liuzhou - eine multikulturelle Stadt im Südwesten Chinas.
  • Zu Besuch bei der Automarke Baojun.
  • Die gemeinsame Aufgabe: Die Entwicklung eines intelligentes Fahrradparksystems anzustoßen.
  • Zum Abschluss präsentierten die Studierenden ihr Projekt vor einem breiten Publikum.
  • Auch die Kultur kam nicht zu kurz.

Vom 3. bis 12. September 2019 reiste ein Maschinenbau-Team aus zwei Bachelor- und zwei Masterstudenten zum Workshop nach Liuzhou in die Volksrepublik China. Unterstützt wurden sie von Professor Rudolf. Liuzhou liegt im Süden der VR China in der Provinz Guangxi. Die Hochschule Anhalt hat dort eine Kooperation mit der Guangxi University of Science and Technology (GXUST) und pflegt seit vielen Jahren intensive Beziehungen. Im Rahmen einer Industrieanfrage führten die angereisten deutschen und die chinesischen Studierenden vor Ort gemeinsam einen achttägigen Workshop durch. Es galt, die gestellte Aufgabe „Universal Bicycle Parking Device“ erfolgreich zu bearbeiten und eine Entwicklung anzustoßen. 

Aufgrund des kurzen Zeitraumes war die Zusammenarbeit sehr intensiv. Es galt viele Ideen in greifbare Ergebnisse umzuwandeln und zusammenzufassen. Für das Brainstorming bildeten die jungen Akademiker chinesisch-deutsche Teams, später gab es gemischte Expertenrunden, so dass jeder Studierende sich einbringen konnte. Keine Idee und Möglichkeit wurde ausgelassen. Die Arbeitssprache war Englisch, wobei auch oft mit Händen und Skizzen erklärt wurde. So gelang die Informationsübertragung sehr schnell, denn „ein Maschinenbauer denkt überall gleich“, betonte Masterstudent Ben Swiniarski. Gleichfalls blieb genügend Zeit um die Kultur, das Land und die Menschen näher kennenzulernen.

Mit einer Abschlusspräsentation und über 200 geladenen Gästen endete die Workshopwoche an der Guangxi University of Science and Technology (GXUST). Vertreter aus Industrie, Universitäts- und Fakultätsleitung sowie viele Studierende nahmen teil. Für die gezeigten Ergebnisse sowie für die gesprochenen Sätze in der jeweiligen anderen Muttersprache gab es viel Applaus. Zum Abschluss würdigte der Dekan, Prof. Wei, von der Fakultät Maschinenbau die großen Anstrengungen der Studierenden im besonderen Maße und regte an, einen Prototypen zu bauen.

Ganz nach chinesischen Brauch, wurde der Abschluss des Projektes gebührend gefeitert und weitere interkulturelle Aspekte ausgetauscht. Wie schon beim Workshop so zeigte sich auch hier, dass die Maschinenbauer nicht nur alle mit Stäbchen aus einem Topf essen können, sondern dass sie weltweit schnell zueinander finden.

Praxis ist im Maschinenbaustudium an der Hochschule Anhalt ein elementarer Ausbildungsteil der wissenschaftlich-anwendungsorientierten Ingenieurstudium. Durch die Wahlmöglichkeiten von spezifischen Angeboten können die Studierenden ihre Kenntnisse individuell vertiefen, während ihnen durch das breit angelegte Studienprofil alle Zweige des Maschinenbaus offenstehen. 
Für den Studienstart im kommenden Wintersemester können sich Studieninteressierte noch bis zum 15. Oktober 2019 für ein Bachelorstudium im Maschinenbau bewerben. 

Mehr Informationen:
www.hs-anhalt.de/mab