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„Besonders gut ist die Unterstützung.“

Vanessa Fehlig steht kurz vor der Masterarbeit an der Hochschule Anhalt. Sie hat bereits ihren Bachelor in Bernburg absolviert und erzählt in diesem Interview, wieso sie sich für den Master Betriebwirtschaft und Unternehmensführung entschieden hat und welche Erfahrungen sie an der Hochschule im Laufe des Studiums gemacht hat.


Du hast dich für ein Masterstudium in Betriebswirtschaft/Unternehmensführung in Bernburg entschieden – wie kam es dazu?
Ich habe bereits meinen Bachelor in Betriebswirtschaft an der Hochschule Anhalt abgeschlossen und konnte somit schon die Hochschule kennenlernen. Für mich stand schnell fest, dass ich gleich ein Masterstudium anschließen möchte. Im Bachelor haben mich vor allem für die Module im Bereich Unternehmensführung und Human Ressource besonders interessiert und daher wollte ich den Master in dieser Richtung wählen. Hinzu kam, dass ich mit dem Bachelorstudium an der Hochschule sehr zufrieden war und gerne hierbleiben wollte. Nach einem Praktikum und einem Blick ins Modulhandbuch habe ich mich dann für den Masterstudiengang Betriebswirtschaft/Unternehmensführung entschieden und auch nicht bereut.


Was denkst du, für wen ist dieser Studiengang der Richtige?
Grundsätzlich sollte man sich für Betriebswirtschaft interessieren und keine Angst vor Zahlen haben. Besonders wenn jemand später im Bereich Management, Controlling oder Finanzierung arbeiten möchte, hilft dieser Master sich darauf vorzubereiten. Zudem ist es gut, wenn man eine offene Persönlichkeit hat und gerne mit anderen interagiert, weil Gruppenarbeiten und praktische Projekte ein großer Bestandteil des Studiums sind. Ist das der Fall, könnte der Studiengang gut zu einem passen.


Was hat dich im Studiengang bisher beeindruckt?
Am meisten beeindruckt hat mich die Vielseitigkeit des Studiums. Neben klassischen Klausuren sind viele Gruppenprojekte Bestandteile der einzelnen Module. Das fand ich besonders positiv, weil ich weg vom „klassischen“ Lernen, im gemeinsamen Austausch und in Diskussionen, vielseitige Skills wie das Erstellen und Halten von Präsentationen ausbauen konnte. Dabei fand ich auch die Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft besonders spannend, weil ich so die Chance bekommen habe, die theoretischen Grundlagen mit praktischen Beispielen zu verknüpfen. Darüber hinaus fand ich das Engagement der Studienfachberaterin, Professorin Cornelia Scott besonders gut, sie hatte immer ein offenes Ohr und hat sich sehr viel Zeit für die Belange der Studierenden genommen. Eigene Meinungen oder Probleme wurden wertgeschätzt und ernst genommen. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist es leider aber häufig nicht, weswegen mir persönlich aufgefallen ist, dass das bei ihr immer der Fall war.


Hattest du Sorgen, die sich im Nachhinein als unbegründet herausgestellt haben?
Große Sorgen hatte ich nicht, da ich die Hochschule und viele Professorinnen und Professoren bereits kannte. Natürlich war ich trotzdem etwas nervös, was genau auf mich zukommt und ob ich den Anforderungen im Master gewachsen bin. Inzwischen stehe ich vor der Masterarbeit und kann sagen, dass der Studiengang genau die richtige Wahl für mich war.


Was würdest du jungen Gründern, die sich nach ihrem Studium selbstständig machen, raten?
Als Empfehlung würde ich dazu raten, gut zu planen (vor allem die Finanzierung), aber auch nicht zu viel, sonst kann schnell eine Chance verpasst werden - und natürlich sich Unterstützung zu holen. Schon während des Studiums besteht die Möglichkeit sich mit dem Gründerzentrum der Hochschule Anhalt, dem FOUND IT! in Verbindung zu setzten. Dort kann man sich über den gesamten Gründungsprozess beraten lassen. Wir haben auch das große Glück, dass wir einige Experten „an Board“ haben. Beispielsweise Pascal Döring, der als externer Lehrbeauftragter und auch Absolvent des MBU´s bereits nach seinem Studium ein sehr erfolgreiches internationales Start-up gegründet hat und als Mentor fungiert. Des Weiteren ist auch die Studiengangsleiterin Professorin Scott national und international vernetzt und veranstaltet regelmäßige Manager Talk treffen. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, solche Angebote - vor allem wenn sie schon direkt an der Hochschule bestehen - auch wahrzunehmen, denn das kann nur nützlich sein.

 

Vanessa, herzlichen Dank für das Gespräch.