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Die Besten aus ganz Deutschland anlocken

Prof. Dr. Andreas Donner, Dekan am Fachbereich Wirtschaft (FB2),  über Innovationen und besondere Studienangebote auf dem vielleicht schönsten Campus Deutschlands.

Prof. Donner, kommen die Studierenden am FB2 in Kontakt mit Wirtschaftsunternehmen?
Prof. Andreas Donner: Wir wollen unsere Studierenden hervorragend ausbilden in den Bereichen Betriebs- und Immobilienwirtschaft sowie Wirtschaftsrecht, auf Ba-chelor- und Masterniveau. Wir richten das Lehrangebot konsequent auf die Praxistauglichkeit aus. Wir unterhalten belastbare Kontakte zu hochkarätigen Wirtschaftsunter-nehmen, zu Weltmarktführern wie kleinen und mittleren Unternehmen in der Region. Mit den Studiengängen Lo-gistik- und Luftverkehrsmanagement und Online-Kommu-nikation finden Studierende ausgezeichnete Möglichkeiten zur Spezialisierung.

Ist die Spezialisierung der Studiengänge ein Attraktivitätsmerkmal?

Wir ermöglichen mit der Ausrichtung unserer Studien-angebote eine Spezialisierung. Das ist aus unserer Sicht der richtige Weg, um auch in Zukunft attraktiv zu sein für Studierende. Die Studiengänge Immobilienwirtschaft und Wirtschaftsrecht sind gelungene Beispiele, diese gibt es deutschlandweit nur an wenigen Hochschulen. Oder unser Studiengang Online-Kommunikation, das ist ein fast einzigartiges Angebot. Ein weiteres Plus neben dem ausgeprägten Praxisbezug ist unser Angebot in der Luftver-kehrslogistik.

Wie sieht Ihr Karriereweg aus, was sind Ihre Themen?
Ich habe Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissen-schaften an der FU Berlin studiert, promoviert habe ich dort über das Thema „Tabakwerbung und Europa“. Wettbewerbs- und Kartellrecht sind immer noch hoch-spannende Themen, vor allem mit Blick auf Europa und internationale Märkte.

Beschreiben Sie den Ort und die Atmosphäre auf dem Campus Bernburg...
Der grüne Campus ist etwas ganz Besonderes, vielleicht gibt es in ganz Deutschland keinen schöneren. Wir bieten ein prima Betreuungsverhältnis, kleine Lerngruppen. Ich habe den Eindruck, die Studierenden erleben auch eine besondere Form des Zusammenhalts. Wer einmal da ist und Interesse mitbringt, freut sich daran, dass hier innova-tive Dinge passieren, dass man etwas bewegen kann. Und dass man im Studium den Freiraum hat, auch mal Ideen oder Produkte scheitern zu lassen. Neben einer moder-nen Ausstattung bieten wir die weltweite Vernetzung mit internationalen Partneruniversitäten. Ob in Buenos Aires, Auckland oder Krakau – die globale Ausrichtung basiert auf einem Netzwerk hervorragender Kontakte und ermög-licht den Studierenden eine wissenschaftliche Ausbildung ohne Grenzen.

Wie sieht es mit dem akademischen Nachwuchs aus? Hat der konkrete Vorstellungen vom Studienfach BWL?
Tja, da ist Luft nach oben. Oftmals fehlt ihnen die Idee, was sich hinter dem Stichwort BWL alles verbirgt. Sie erhoffen sich gute Karriereoptionen, was ja grundsätzlich stimmt. Dass sie ein gutes Verständnis von Zahlen und Ma-thematik und ein grundsätzliches Interesse an Wirtschaft mitbringen sollten und dass zudem eine analytische Denk-weise von Vorteil ist, ist nicht allen Erstsemestern bewusst.Was planen Sie am Fachbereich für die nächsten Jahre?Ich denke, wir werden noch stärker als bislang daran arbeiten, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Noch ist es ja leider nicht so, dass Studierende nach Bernburg strömen, um hier Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Unser Ziel ist es, so begehrenswerte Studienangebote anbieten zu können, dass sich die Besten aus ganz Deutsch-land auf den Weg zu uns machen.