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EARTH – Großforschungszentrum für das Mitteldeutsche Revier geplant

Ein internationales Netzwerk von Forschungseinrichtungen bewirbt sich gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft beim Ideenwettbewerb »Wissen schafft Perspektiven für die Region!«. Unter dem Namen EARTH soll es mit seinen Erkenntnissen in einem dezentralen Standortnetzwerk in Sachsen und Sachsen-Anhalt Lösungen für einen klima- und umweltgerechten Wandel liefern und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. Das Mitteldeutsche Revier soll damit zu einer international ausstrahlenden Modell- und Laborregion für eine klima- und umweltgerechte Transformation entwickelt werden.

EARTH steht abgekürzt für „Education, Application, Research und Transfer in einem Hub“ und führt damit Bildung, Anwendung, Forschung und Transfer in einem Zentrum zusammen. Als energie- und umwelttechnischer Exzellenzträger soll das geplante Zentrum gemeinsam mit den besten Köpfen der Welt zu strategisch relevanten Themen in den Fachgebieten Energietechnik sowie Klima- und Umweltschutz forschen. Der Verbund nutzt dabei europaweit einmalige Standortvorteile aus, um wegweisende grüne Technologien und neue Landnutzungskonzepte im realen Maßstab zu erproben.

Die Hochschule Anhalt ist eine von fünf wissenschaftlichen Forschungspartnern in diesem Verbund - unter der Leitung der HTWK Leipzig. Professor Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt betont: "Mit der ökologisch-naturwissenschaftlichen Expertise der Hochschule Anhalt, werden wir maßgeblich die Erforschung innovativer multifunktionaler Landnutzungssysteme durch EARTH unterstützen."

Professorin Sabine Tischew, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit der Hochschule Anhalt und eine der vier Sprecherinnen und Sprecher des Projekts erklärt: "Für die Entwicklung einer nachhaltigen, klimaneutralen Industriegesellschaft ist neben der Stärkung der grauen, technischen Infrastruktur, auch die Erhaltung und qualitative Aufwertung der Ökosysteme als Grüne Infrastruktur unverzichtbar ist. Das ist eine gute Investition in die Zukunft, um zielgerichtet Maßnahmen zur Mitigation und Adaption im Zuge des Klimawandels umsetzen zu können. Grüne Infrastruktur muss deshalb zukünftig weltweit bei allen Infrastrukturmaßnahmen als transdisziplinärer Querschnittsansatz kreativ mitgedacht werden."

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: EARTH-INSTITUTE.DE