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Erste drittmittelfinanzierte Entfristung eines Forschungsmitarbeiters an der Hochschule Anhalt

  • Prof. Dr. Sabine Tischew (vo. li.), Dr. Daniel Elias und Prof. Dr. Jörg Bagdahn bei der Vertragsunterzeichnung.

Die Hochschule Anhalt hat im Juni 2021 durch einen Senatsbeschluss die Möglichkeiten zur Schaffung von Dauerstellen aus drittmittelfinanzierten Projekten geschaffen. Dies wurde durch die Änderung des Hochschulgesetzes im Jahr 2020 und die Zielvereinbarung mit dem zuständigen Ministerium möglich. Als erste Hochschule des Landes nutzt die Hochschule Anhalt diese neue Möglichkeit, ihren langjährigen Forschungsmitarbeiterinnen und Forschungsmitarbeitern eine gesichertere Berufsperspektive zu bieten. Hochqualifiziertes Personal wird damit besser und länger an die Hochschule gebunden und die Kontinuität der Arbeiten in den Forschergruppen maßgeblich gefördert.

Dr. Daniel Elias wird als erster Mitarbeiter einer Forschergruppe an der Hochschule Anhalt auf einer Stelle im Forschungsbereich entfristet. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt freut sich über diese zusätzliche Möglichkeit, einen dauerhaften Mittelbau in erfolgreichen Forschungsgebieten aufzubauen. Sabine Tischew, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit an der Hochschule Anhalt ermutigt weitere Forschergruppen ihre drittmittelfinanzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dieser Basis zu entfristen. Dazu ist eine kontinuierliche Einwerbung von Forschungsmitteln in gleichbleibender und substantieller Höhe und der Nachweis einer Rücklage notwendig. Das konkrete Vorgehen ist in einer Richtlinie geregelt .

Dr. Daniel Elias hat bis 2004 den Diplom-Studiengang „Naturschutz und Landschaftsplanung“ an der Hochschule Anhalt absolviert und 2018 erfolgreich sein Promotionsvorhaben an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster abgeschlossen. In den zwölf Jahren seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Hochschule Anhalt hat er mit viel Engagement und Erfahrungswissen in der Arbeitsgruppe von den Professorinnen Sabine Tischew und Anita Kirmer in insgesamt sieben Forschungsprojekten die Akquise und Bearbeitung unterstützt. Mit Begeisterung und pädagogischem Geschick unterstützt er außerdem die Lehre in den Studiengängen Naturschutz und Landschaftsplanung. Er hat eine Familie mit drei Kindern und ist in seiner Freizeit im Ehrenamt des Naturschutzes aktiv.