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Feldtag in Iden

Für die floristische Aufwertung artenarmer Grünlandbestände stellt die Einsaat von Wildpflanzensaatgut nach Umbruch eine mittlerweile etablierte Methode dar, die jedoch einen erheblichen Eingriff in das Bodengefüge zur Folge hat. Im Rahmen des Projekts „NEMo“, der Arbeitsgruppe von Professorin Sabine Tischew, werden daher alternative Techniken einer umbruchlosen Grünlandaufwertung getestet.

In Kooperation mit der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG), wurde hierzu am Standort Iden (Altmark) ein Versuch zur Etablierung des FFH-Lebensraumtyps 6510 (Magere Flachland-Mähwiesen) auf einem artenarmen Weidelgrasgrünland mithilfe minimalinvasiver Störungs- und Einsaatvarianten angelegt. Die Einsaat erfolgte im Herbst 2020.

Bei einer Versuchsfeldführung am 07.07.2021 wurde Interessierten die Gelegenheit zur Besichtigung der Versuchsparzellen gegeben. Gemeinsam wurde die Vegetationsentwicklung sowie der bisherige Etablierungserfolg der Einsaatarten für die verschiedenen Störungs- und Einsaatvarianten in Augenschein genommen und diskutiert.

Auch wenn der Feldtag pandemiebedingt nur in kleiner Runde stattfinden konnte, steht für alle Interessierten auf offenlandinfo.de im Reiter „Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit“ ein Versuchsfeldführer zum Download bereit, der über die Inhalte der Führung sowie über erste Ergebnisse des Versuchs informiert.

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