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Hochschule Anhalt wechselt in den eingeschränkten Lehrbetrieb

Anfang Oktober hat an der Hochschule Anhalt das Wintersemester 2020/21 begonnen. Unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygieneregelungen wurden Studierende wieder persönlich von Lehrenden, Professorinnen und Professoren an den Campusstandorten in Bernburg, Dessau und Köthen begrüßt. Für den Monat November gilt an der Hochschule Anhalt nun der eingeschränkte Lehrbetrieb.

„Das Semester ist gut angelaufen, unser Hygienekonzept hat sich bewährt“, betont der Präsident der Hochschule, Professor Jörg Bagdahn. „In einem Mix aus Präsenz- und Online-Lehre, haben wir den Studierenden die Lehrinhalte sehr gut vermitteln können.“ Gerade für die Erstsemester ist der Unterricht vor Ort besonders wichtig, schließlich waren viele von ihnen noch nie an einer Hochschule. „Vor Ort knüpfen sie erste Kontakte und haben die Möglichkeit den Hochschulalltag kennenzulernen.“

Damit das funktioniert, wurden in den vergangenen Wochen die Hygieneregelungen der Hochschule an das jeweilige Infektionsgeschehen an den drei Standorten angepasst. Dazu hat die Hochschulleitung einen Drei-Stufen-Plan aufgestellt, der Studierenden und Mitarbeitenden ein sicheres Lernen und Arbeiten ermöglicht. In Stufe 1 befindet sich die Hochschule im Regelbetrieb; in Stufe 2 wird dieser eingeschränkt; in Stufe 3 erfolgt eine Umstellung auf Online-Lehre. Wann welche Stufe eintritt, hängt von den gesetzlichen Auflagen ab und, wie sich der Inzidenzwert in den Landkreisen der drei Hochschulstandorte entwickelt.

Seit Montag, dem 2. November 2020, gilt bis zum Monatsende der eingeschränkte Lehrbetrieb. Die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung ist auf max. 50 Personen begrenzt und es besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Veranstaltungen mit einer größeren Teilnehmerzahl werden hybrid oder ausschließlich online angeboten. Des Weiteren sind im Monat November die Sporteinrichtungen und Studentenclubs geschlossen. Veranstaltungen mit externen Teilnehmern finden nur in Ausnahmefällen statt, daher werden auch die Veranstaltungen des Seniorenkollegs im November nicht in Präsenz stattfinden.

„Ziel ist es trotz der notwendigen Kontaktbeschränkungen zur Unterbrechung der Infektionsketten einen Präsenzlehrbetrieb in den didaktisch notwendigen Bereichen durchzuführen“, so Professor Jörg Bagdahn.