Neuigkeiten-Detail

Hochschule schließt Kooperation mit israelischer Universität

  • v. l.: Vizepräsident des Technion, Prof. Boaz Golany, und Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Präsident der Hochschule Anhalt, schließen einen Kooperationsvertrag.

Die Hochschule Anhalt und das Technion, die Technische Universität Israels, in Haifa schlossen am 11. Dezember 2019 am Campus Dessau einen bedeutenden Kooperationsvertrag. Im Beisein des israelischen Botschafters Jeremy Issacharoff und des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Rainer Haseloff, unterzeichneten der Präsident der Hochschule Anhalt, Professor Jörg Bagdahn, und der Vizepräsident des Technion, Professor Boaz Golany den Vertrag mit dem Ziel in Zukunft die langjährigen Beziehungen zu verstärken und auszubauen.

Das Technion zählt zu den besten 100 Universitäten weltweit. Als eine der renommiertesten technischen Universitäten hat sie etliche Nobelpreisträger hervorgebracht. Die besonderen Stärken liegen in den Bereichen der Digitalisierung und Umwelttechnologie sowie der Landwirtschaft und Food Technology - sehr vielfältige Themenbereiche, die sich mit den Studieninhalten der Hochschule Anhalt decken und ausgezeichnet verbinden lassen.

Diese Zusammenarbeit startet zunächst im Bereich der Architektur und Stadtplanung - später sollen weitere Studienrichtungen folgen.

So erarbeiteten 10 Studierende aus Haifa und 10 Architektur-Studierende aus Dessau gemeinsam Entwürfe zu einem Stadtquartier in der Berliner Innenstadt. Die Ergebnisse konnte das kreative Team direkt nach der Unterzeichnung im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zur Konferenz „Bauhaus 100 – What now?“ einem breiten Publikum vorstellen.

Konferenz am Bauhaus

An die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages schloss sich am 12. Dezember die Konferenz „Bauhaus 100 – What now?“ an. Kunsthistoriker, Künstler, Architekten und Landschaftsarchitekten aber auch Spezialisten der Digitalisierung fanden sich an zwei Tagen am Bauhaus in Dessau zusammen, um darüber zu diskutieren, was nach 100 Jahren aus den Lehren des Bauhauses weiter folgen kann. Neben den israelischen Gästen waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus China, Uruguay, den USA, England, Holland, Norwegen, Italien, der Schweiz und Irland zu Gast.


Ein Studium mit internationalen Karrierechancen
Internationale Hochschulpartnerschaften sind für die Hochschule Anhalt ein grundlegender Bestandteil von Lehre und Forschung. Für Studierende an allen drei Standorten der Hochschule gehören Auslandsaufenthalte zum Alltag. In einem interkulturellen Umfeld qualifizieren sie sich für internationale Arbeits- und Lebenszusammenhänge, die sie nach ihrem Abschluss zu einer weltweiten Karriere befähigen.

Mehr Informationen: www.hs-anhalt.de/studienangebot