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Hochschulen als Weiterbildungsanbieter

Am Mittwoch, dem 10. Februar 2021, von 12 bis 16 Uhr, laden die Hochschulen Anhalt, Harz, Merseburg, Magdeburg-Stendal und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt zur Online-Tagung „Hochschulen als Weiterbildungsanbieter: Ein Marktplatz für Mitteldeutschland – der Weg in die Zukunft“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Berufstätige, regionale und überregionale Bildungseinrichtungen, Hochschulen, die gewerblichen Kammern, die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände, Agenturen für Arbeit und Jobcenter, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft sowie an alle Weiterbildungsinteressierten.

Im Fokus der Online-Tagung stehen verschiedene Themen der wissenschaftlichen Weiterbildung: Diese reichen von vielfältigen Angebotsformaten im Land Sachsen-Anhalt über das berufsbegleitende Studium sowie Zertifikats- und Modulstudium bis hin zu Kooperationsmöglichkeiten mit der regionalen Wirtschaft. Die Veranstaltung besteht aus einer Mischung von Live-Gesprächen, Präsentationen aus dem gesamten Bundesgebiet und einer Vorstellung der Hochschulen des Landes. Hochschulakteure, Politiker*innen, Projektinitiator*innen und Unternehmer*innen werden ihre Erfahrungen mit den Teilnehmer*innen der Online-Tagung teilen.

Die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt haben sich in Sachen Weiterbildung untereinander, aber auch mit der Wirtschaft eng vernetzt, dauerhafte institutionelle Lösungen für Weiterbildung an Hochschulen aufgebaut und nicht zuletzt neue, flexible Weiterbildungsangebote entwickelt – modular, kombinierbar, online oder unternehmensbezogen.

Offener Marktplatz für akademische Weiterbildung

Sichtbares Ergebnis für all dies ist das neue Weiterbildungsportal des Landes. Ein offener Marktplatz für akademische Weiterbildung, der die Suche nach passenden Weiterbildungsangeboten und die Kombination modularer Weiterbildungseinheiten über alle Hochschulen hinweg ermöglicht. Die Online-Plattform wissenschaftliche-weiterbildung.de und der wissenschaftliche Bildungskonfigurator WIBKO eröffnet Chancen für eine flexibilisierte Weiterbildung Aus über 400 Einzelmodulen kann hier jede*r Weiterbildungsinteressent*in die passende Weiterbildung finden und aus einzelnen Modulen verschiedener Studienangebote eine individuelle Qualifizierung kombinieren. Die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt ermöglichen den Unternehmen und Weiterbildungsinteressierten so passgenaue Angebote.

WIBKO-Initiator im Gespräch

In einer Talkrunde spricht der Vizepräsident der Hochschule Anhalt, Herr Prof. Dr. Hans-Jürgen Kaftan, mit berufsbegleitend Studierenden über das von der Hochschule entwickelte Weiterbildungsportal des Landes „wissenschaftliche-weiterbildung.de“, den Bildungskonfigurator WIBKO und über die berufsbegleitenden Angebote der Hochschule.

Die Anforderungen an die wissenschaftliche Weiterbildung haben sich gewandelt

Die Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz zur Bedeutung von und der Nachfrage nach so genannten „Micro-Degrees“ und „Badges“ als kleinteilige Formate digitaler Zusatzqualifikationen, die im Rahmen eines kumulativen Studienmodells auf ein späteres Studium anerkannt werden können, zeigt, dass die Hochschule Anhalt mit dem Bildungskonfigurator WIBKO und der damit verbundenen Möglichkeit zur Kombination modularer Weiterbildungseinheiten zu einer individuellen Qualifizierung in den vergangenen Jahren Pionierarbeit geleistet hat. Beispiele wie diese zeigen, wie bedeutsam die Vernetzung zwischen den Hochschulen als auch zur Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt ist um solche innovativen und bedarfsgerechten Weiterbildungsangebote zu entwickeln.

Programm, Anmeldeformular und virtueller Tagungsort können unter www.wissenschaftliche-weiterbildung.de/tagung abgerufen werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

 
Die Online-Tagung wird durch die Projekte „Wissenschaftliche Weiterbildung für KMU in Sachsen-Anhalt 2019 – 2021“ und das „Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)“ im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.