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Konjunktivisches Puppentheater im hagiographischen Schlagschatten des Bauhauses

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In den letzten 1 1/2 Jahren entstanden aus Händen des Bildhauers und Professors für Plastisches Gestalten an der Hochschule Anhalt, Carl Constantin Weber, nach und nach eine Reihe von Puppenporträts. Kleine Portraitskizzen in Bleistift, gefertigt während gemeinsamer Sitzungen im Fachbereich, waren Ausgangspunkt und Fundus für die Schöpfung einer Sammlung ausgewählter professoraler Charaktere. Dazu füllte sich ein Notizbuch mit typischen Zitaten und Ereignissen aus der kollegialen Realität. Zusammengesetzt zu einer fiktiven Collage entstand unter dem Arbeitstitel "100 Jahre Einsamkeit" die Möglichkeit eines Drehbuchs.

An einem Novemberabend 2019 durften geladene Gäste der Sneak Preview beiwohnen - in konjuktivischer Darstellung, entsprechend des Handlungsstranges inszeniert als Langstreckenflug nach Fernasien samt Check-In und Bordmenü. Als quasi konzertante Aufführung trug der Autor in freiem Wort die Drehbuchidee vor. Kulisse und Puppen durften von ihren originalen Ebenbildern bestaunt und auch bespielt werden. Vielleicht tanzen die Puppen zukünftig noch weitere Male über die hochschulne Bühne.