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LASAK 2019

In dieser Woche neigt sich die Landesschülerakademie dem Ende entgegen, was uns zu einem #throwbackthursday motiviert hat:

Schon zum zweiten Mal war auch das Team rund um die intoMINT-App bei der LASAK dabei. Schülerinnen und Schüler konnten so in verschiedene MINT-Bereiche hineinschnuppern und dabei natürlich die eigens zur MINT-Interessenförderung entwickelte App benutzen. Sie haben im Bereich Naturwissenschaften selbst Agarose gegossen, um darauf dann Pflanzen anzuziehen und haben gelernt, wie man mit drei Zutaten in wenigen Minuten einen Lippenpflegestift selbst herstellt. Aber auch die Mathematik kam nicht zu kurz: mit dem Projekt "Mathematische Vorstellung" haben die Schüler*innen Kreise in Vierecke verwandelt. Die Bereiche Informatik und Technik konnten mithilfe eines micro:bits erforscht werden. Hier haben sie erst gelernt, wie man mittels zweier Schrauben die Feuchtigkeit im Boden messen kann, um dieses Wissen in eine automatische Bewässerungsanlage einfließen zu lassen. Die Schüler*innen waren dabei so motiviert, dass glatt die Zeit ein wenig aus den Augen verloren wurde.

Unter dem Titel "Informatik - Nichts für Nerds" gab die Dekanin des Fachbereichs - Frau Prof. Dr. Ursula Fissgus - einen Einblick in die Informatik als Querschnittsdisziplin: den Mädchen und Jungen wurde die Notwendigkeit der interdisziplinären Kommunikation und Zusammenarbeit verdeutlicht, um herauszustellen, dass althergebrachte Klischees über die Zunft kaum noch der Wirklichkeit entsprechen.

Im Rahmen der Module von Prof. Dr. Andreas Both wurden die Visionen und technischen Aspekte hinter dem Schlagwort "Web 3.0" betrachtet. Insbesondere die Implikationen zur Wissensgewinnung wurden erörtert und in Beziehung zu wissensbasierten und interaktiven Softwarelösungen (z.B. Chatbots oder dem System IBM Watson) gesetzt. Als motivierendes Beispiel diente die Frage: Was ist der Name einer Comedy-Serie, welche vor dem Jahr 2000 veröffentlicht wurde und bei deren Entwicklung Matt Groening und eine Person mit einem Harvard-Abschluss mitgewirkt haben? Dieser Anwendungskontext wurde im praktischen Teil vertieft, indem mit technischen Mittteln eine einfache Chatbot-Engine durch die Schüler simuliert wurde.

In einem weiteren Vortrag erhielten die Schüler eine Einführung in das Gebiet Maschinelles Lernen. Dazu gehörten insbesondere die wesentlichen Unterschiedene des überwachten, unüberwachten und bekräftigenden Lernens. Gemeinsam unterhielten sich die Schüler mit dem Vortragenden Lars Schütz über die Bedeutung beispielhafter Anwendungen aus der Medizin, Kunst und Computerspielbranche. Abschließend lernten die Schüler den populären k-Means-Algorithmus kennen, den sie durch Nutzen der Programmiersprache Julia auf künstlich erzeugten Daten anwandten und erfolgreich interpretierten.

Im Rahmen der Veranstaltung „Musik trifft auf Technik“ wurden die Schüler mit dem Prinzip des low-latency networking vertraut gemacht. Mit speziell für diesen Zweck optimierten Laptops und Soundkarten wurden Audioverbindungen untereinander aufgebaut und anhand diverser Parameter in puncto Latenz und Qualität manipuliert. Anschließend erfolgten konkrete Latenzmessungen der Audio- und Videostreams mittels selbst entwickelter Arduino-Schaltungen.

Einen kleinen Bericht zum Landesschülerakademie 2019 gibt es hier zu sehen:
https://www.rbwonline.de/index.php?cmd=65382&fbclid=IwAR3pMbwveN0LEQ-sROlF21x6vaWGdhEn7tuI5FMJaCsMi1MqYZvI_84_P7w