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Neuer Professor für Logistik und Produktionswirtschaft in Bernburg

Mit Wirkung zum 1. Juni 2011 wurde Frank Himpel als Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistik und Produktionswirtschaft, an die Hochschule Anhalt berufen.

Prof. Himpel verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Logistik und Produktionswirtschaft. Schon früh hat er Inhalte aus Theorie und Praxis verzahnt: Nach seinem Abitur an einem Beruflichen Gymnasium studierte er Betriebswirtschaftslehre. Bereits während seines Studiums arbeitete er bei einer US-amerikanischen Unternehmensberatung in Projekten in Europa und in den USA. Lehraufträge zum Logistik- und Produktionsmanagement führten ihn bereits während seiner Zeit als Doktorand mehrfach an die renommierte Handelshochschule Warschau (SGH) sowie nach China. Nach Abschluss der Promotion habilitierte sich Prof. Himpel mit einer Arbeit zum Thema „Koopkurrenz in Luftverkehrsallianzen“. Dieses Forschungsfeld hat er neu begründet und seither im Rahmen von Kongressen und Tagungen – auch mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – in Europa, in den USA sowie in Russland vorgestellt. Prof. Himpel ist Autor von acht Büchern (z. T. bereits in 2. und 3. Auflage) sowie (Mit-)Herausgeber von drei Fachbuchreihen im renommierten Programm von Springer Science.

An der Hochschule Anhalt möchte sich Prof. Himpel vor allem um die praxisorientierte Arbeit mit den Studierenden konzentrieren. Gerade die Lehrinhalte aus Logistik und Produktionswirtschaft lassen sich ohne ein hinreichend vertieftes Verständnis für Ursache-Wirkungs-Beziehungen nicht geeignet verankern. Insofern stehen neben Vorlesungen auch Projekte sowie Planspiele und Simulationskonzepte (jeweils auch mit Praxispartnern) im Fokus. Darüber hinaus möchte Prof. Himpel das Fach Logistik internationaler aufstellen. Er möchte Beziehungen zu internationalen Forschungs- und Praxispartnern aufbauen. Forschung versteht er dabei nicht als theorieorientierten Selbstzweck, sondern mittelfristig gerichtet auf den Aufbau und die Nutzung von Potentialen, die sich aus drittmittelfinanzierten Partnerschaften ergeben. Hiervon sollen dann nicht zuletzt auch Studierende profitieren.