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Strenzfelder Campushonig mit Silbermedaille prämiert

Die Entstehung des Honigs von der Blüte bis zum Frühstücksbrötchen begleiten: Eine Besonderheit im Studium der Ökotrophologie, die den Studierenden der Hochschule Anhalt in der Lehrimkerei möglich gemacht wird. Doch der am blütenreichen Standort Bernburg entstehende "Strenzfelder Campushonig" ist nicht nur für Lehrzwecke wertvoll, er ist auch von richtig guter Qualität. Das zeigt die Prämierung des deutschen Imkerbundes am 16. März 2019 mit der Silbermedaille. Fast wäre es Gold geworden.

"Der Inhalt des Honigglases entsprach allen Qualitätsanforderungen der Preisrichter. Nur das Etikett saß nicht exakt gerade, sodass wir die höchste Bewertung leider verpasst haben." Die Leiterin der Lehrimkerei, Professorin Margot Dasbach, freut sich dennoch über das Ergebnis: "Die Qualitätskriterien des Deutschen Imkerbundes sind strenger als die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland. Die Prämierung zeigt, dass die Imkereistudenten alles richtig gemacht haben. Der Honig entspricht höchsten Anforderungen."

Ein Hauptteil des Lobes geht an den Ökotrophologiestudenten Sebastian Lella, der nach der Ernte bei der Verarbeitung des Honigs mitarbeitete. Im Honiglabor können Student Lella und seine Kommiliton*innen verschiedene Analysen zur Qualität des Honigs durchführen. Dafür messen sie den Wassergehalt im Honig oder die Enzymaktivität - und können durch ihre Analysen behaupten, dass ihr Strenzfelder Campushonig nicht nur auf dem Frühstückbrot gut schmeckt, sondern auch nachweislich qualitativ gut ist.

Der Honig, der im vergangenen Jahr von den fleißigen Hochschulbienen erzeugt und von den Studierenden geerntet und verarbeitet wurde, wurde im Rahmen des Honigwettbewerbs des Imkerverbandes Sachsen-Anhalt prämiert. Die Auszeichnung zeigt, dass das Honiglabor der Hochschule Anhalt weiterhin auf einem sehr guten Weg ist. Bereits seit 2014 baut Professorin Dasbach die Lehre und Forschung der Lehrimkerei kontinuierlich aus.

Praxis ist oberstes Gebot der Ökotrophologie

Für Menschen mit Interesse an der Herstellung und Bewertung von Lebensmitteln und Lust auf viel Praxiserfahrung könnte der Studiengang Ökotrophologie interessant sein. An der Hochschule Anhalt können die Studierenden sich dabei unter anderem an den summenden Bienenkästen engagieren, mehr über Imkerei lernen und Strenzfelder Campushonig herstellen. Mehr Informationen über den Studiengang Ökotrophologie: https://www.hs-anhalt.de/nc/studieren/orientierung/studienangebot/detail/oekotrophologie-bachelor-of-science.html

Bewerbungen für das kommende Wintersemester werden bis 15. September 2019 angenommen.