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Studierende auf einer Reise zu Ackerbau und Viehzucht - 5.500 Kilometer gen Osten

Eine Landschaft, geprägt von Steppe, Bergen und einem hohen Anteil an ländlicher Bevölkerung. 5.500 Kilometer gen Osten sind 12 Landwirtschaftsstudierenden der Hochschule Anhalt im Mai 2018 gereist, um die Partneruniversität Barnaul in der Altai-Region in Westsibirien zu besuchen.

Eine Welt, in der die großen Ackerschläge Sachsen-Anhalts wie Miniatur-Felder wirken; mit 5,6 Prozent Ackerfläche Russland ist die Altai-Region nicht von ungefähr der größte Lebensmittelproduzent in Russland.

Dass die sibirische Landwirtschaft nicht nur aus viel Fläche besteht, sondern überraschend modern ausgestattet ist, darüber sind sich die Studierenden nach der Reise einig. In Begleitung von Herrn Professor Dieter Orzessek, Professorin Annette Deubel und Monika Kühne informierten sie sich in einer einwöchigen Konferenz in Barnaul über die „Probleme und Perspektiven des Agrobusiness in Deutschland und in Russland“. Vor allem der Austausch über aktuelle landwirtschaftliche Themen beider Länder stand im Vordergrund. Die Bernburger Studierenden und Professorinnen und Professoren stellten dafür die deutsche Praxis in verschiedenen Vorträgen vor.

Gemeinsam mit den Vertretern der Partneruniversität wurden neben dem Tagungsprogramm zahlreiche Betriebe für Ackerbau, Viehzucht oder der Fertigung von Bodenbearbeitungsgeräten besichtigt. Doch neben all dem Fachlichen hatten die Studierenden auch Zeit für Kultur. Neben Museumsbesuchen stand auch eine Verkostung in der Barnauler Bierbrauerei auf dem Reiseplan.

Die Exkursionsgruppe wurde für ihre lange Reise mit einem umfassenden Einblick in die russische Landwirtschaft belohnt. Im Gedächtnis bleibt neben all den fachlichen Eindrücken eines ganz besonders: Wie offen und herzlich sie, wo immer sie auf neue Gesichter trafen, von den Menschen empfangen wurden.