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Studierende erhalten Ausbildung zum Schweißfachingenieur

Neue Kooperation zwischen Hochschule Anhalt und Schweißtechnischer Lehr- und Versuchsanstalt Halle

Das Studium an der Hochschule Anhalt wird noch praxisorientierter. Die Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen können ab jetzt parallel zum Studium eine Ausbildung zum Internationalen Schweißfachingenieur absolvieren. Dies steigert ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Weiterbildung zum Internationalen Schweißingenieur erfolgt in Zusammenarbeit mit der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH (SLV). Seit Jahren arbeiten die beiden Einrichtungen im Rahmen der Forschung sowie der Weiterbildung bereits erfolgreich zusammen. Diese Zusammenarbeit soll künftig noch intensiviert werden. Dazu werden am Dienstag, dem 17. Juli 2012 um 14:30 Uhr der Präsident der Hochschule Anhalt, Prof. Dr. Dieter Orzessek, und der Geschäftsführer der SLV, Prof. Dr. Steffen Keitel, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen. Die Unterzeichnung findet im Technikum (Halle 61) am Hochschulstandort Köthen statt.

Ein Schwerpunkt der Vereinbarung ist die Förderung von Studierenden der beiden Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen bei der Weiterbildung zum Internationalen Schweißfachingenieur. Die Studierenden können diese Zusatzqualifikation parallel zum Studium absolvieren. Die Weiterbildung besteht aus drei Teilen und umfasst etwa 450 Unterrichtsstunden. Sie kann vollständig in den Studienablauf integriert werden.
Der erste Teil wird durch die Teilnahme an speziellen schweißtechnischen Vorlesungen und Übungen an der Hochschule anerkannt. Die Studierenden, die dieses zusätzliche Weiterbildungsangebot nutzen möchten, bekommen dann im zweiten Teil die praktischen Grundlagen in der vorlesungsfreien Zeit bei der SLV in Halle vermittelt. Den dritten Lehrgangsteil können die Studierenden im Rahmen eines Berufspraktikums absolvieren.

Von dieser engen Verzahnung von einem Hochschulstudium und dieser praxisnahen Weiterbildung profitieren beide Seiten. Für die Studierenden verbessern sich die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Wirtschaft bekommt dadurch qualifizierte Fachkräfte, die durch diese praxisnahe Ausbildung in komplexen Themenfeldern zum Einsatz kommen können.