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Professuren

Professur "Wirkstoffbiochemie"

Die Hochschule Anhalt und die Fraunhofer-Gesellschaft suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

                           Professorin oder einen Professor für „Wirkstoffbiochemie“

                                                            (Bes.-Gr. W 3)

und in Personalunion mit einer Leitungsfunktion am Fraunhofer IZI-MWT in Halle.

Die Hochschule Anhalt mit ihren Standorten in Köthen, Dessau und Bernburg zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen in Deutschland. Im Fachbereich „Angewandte Bio­wissen­schaften und Prozesstechnik“ wird eine Vielzahl von biotechnologischen Forschungsvorhaben in Kooperation mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) durchgeführt.

Die Hochschule Anhalt und das Fraunhofer IZI kooperieren seit 2004 auf dem Gebiet der Pharmabiotechnologie sowie der akademischen Ausbildung und Graduierung von Studierenden. Mit der Professur ist am Fraunhofer IZI-MWT eine Leitungsfunktion verbunden.

Gesucht wird eine promovierte Hochschulabsolventin/ein promovierter Hochschulabsolvent, die/der auf eine erfolgreiche mehrjährige Wirkung in der Life Science-Industrie in leitender Funktion sowie mehrjährige praxisorientierte wissenschaftliche Tätigkeit in dem Fachgebiet/den Fach­gebieten Wirkstoffbiochemie/pharmazeutischer Biochemie, Enzymologie und Proteintechnologie mit dem Schwerpunkt Proteinwirkstoffe verweisen kann. Die Bewerberin/der Bewerber soll das Berufungsgebiet „Wirkstoffbiochemie“ in Lehre und Forschung für die Studiengänge am Fachbereich „Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik“, insbesondere Biotechnologie und Pharmatechnik abdecken. Im Rahmen der Hochschulprofessur ist die strategische Verbindung zwischen der Hochschule Anhalt und dem Fraunhofer IZI auszubauen.

Das Lehrgebiet beinhaltet die Module Wirkstoffbiochemie, Proteinbiotechnologie sowie Bioanalytik und umfasst acht Semesterwochenstunden. Weiter wird von der Bewerberin/dem Bewerber die Fähigkeit, Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache durchzuführen, erwartet.

Die zu berufende international ausgewiesene Persönlichkeit soll durch exzellente Forschung auf einem Gebiet der Wirkstoffbiochemie mittels moderner Methoden und/oder Pathway-Analysen oder anderen strukturbiologischen Methoden, ausgewiesen sein sowie erfolgreiche Dritt­mitteleinwerbung, Publikationen und Industriekooperationen durchgeführt haben. Die Analyse von komplexen Biomolekülen oder die Identifizierung von komplexen pathophysiologischen Zusammenhängen mit gesundheitswissenschaftlichen Fragestellungen sollen den Fokus der Forschungsschwerpunkte der beim Fraunhofer IZI ausmachen und eine breite Kooperation mit anderen Abteilungen dieser Einrichtungen sowie der Hochschule Anhalt ermöglichen. Dabei wird ein hohes persönliches Engagement sowohl in der Ausbildung wie auch in der Forschung vorausgesetzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 35 Hochschulgesetz Land Sachsen-Anhalt (HSG LSA). Gemäß § 17 der Grundordnung der Hochschule Anhalt i. V. m. § 38 HSG LSA wird bei einer ersten Berufung in ein Professorinnen- oder Professorenamt grundsätzlich ein Dienstverhältnis auf Probe begründet. Die Besoldung erfolgt im Rahmen der rechtlichen und haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen.

Die Hochschule Anhalt und die Fraunhofer-Gesellschaft streben eine Erhöhung des Anteils an Frauen in Forschung und Lehre an und fordern qualifizierte Wissenschaftlerinnen daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs einschließlich der Lehrtätigkeit sowie der fachpraktischen Tätigkeit, Schriftenverzeichnis, beglaubigte Zeugnisse/Urkunden – Abitur, Hochschulabschluss, Promotion, ggf. Habilitation) werden einen Monat nach Erscheinen dieser Anzeige erbeten an:

Präsident der Hochschule Anhalt

Bernburger Straße 55

06366 Köthen (Anhalt)