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Professur "Anorganische und Organische Chemie"

Die Hochschule Anhalt zählt zu den größten Fachhochschulen in den neuen Bundesländern. An den Standorten Bernburg, Dessau und Köthen sind derzeit über 8000 Studierende aus dem In- und Ausland in  ca. 80 Bachelor- und Masterstudiengängen immatrikuliert.

Am Standort Bernburg ist im Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwick­lung zum Wintersemester 2019 die

                                                     Professur Anorganische und Organische Chemie

                                                                             (Bes.-Gruppe W2)

zu besetzen.

Gesucht wird eine promovierte Persönlichkeit, deren Tätigkeits- und For­schungsschwerpunkt in der Organisation und Durchführung von Aufgaben aus der Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelchemie, sowie im Einsatz moderner chemisch/biochemischer und analytischer Verfahren vorzugsweise in Unternehmen der Ernährungs- und Lebensmittelbranche liegt. Mehrjährige Erfahrungen in der Leitung eines Labors oder Laborerfahrungen in verantwortlicher Funktion werden vorausgesetzt.

Entsprechend der Tradition am Standort Bernburg hat der zukünftige Stelleninhaber wesentliche Lehrinhalte der Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelchemie inklusive der chemischen/biochemischen Analytik, einschließlich molekularbiologischer Methoden zu vertreten. Er sollte mit dem notwendigen (bio-) analytischen Methodenspektrum zur Untersuchung von Agrarrohstoffen und –produkten sowie Lebensmitteln und deren Kontaminationen vertraut sein. Zum Aufgabenspektrum gehören ebenfalls die Betreuung studentischer Projekt- und Abschlussarbei­ten, die Zusammenarbeit mit Praxispartnern sowie eine praxis- und technologietransferorientierte Forschungstätigkeit, welche sich in entsprechenden Drittmittelprojekten niederschlägt.

In der Forschung wird ein hohes Engagement innerhalb des Kompetenzschwerpunktes „Life Sciences“ der Hochschule Anhalt erwartet. Aufgrund des vorhandenen Forschungsprofils sollten wissenschaftliche Kompetenzen auf mindestens einem der Gebiete: Isolierung, analytische Charakterisierung und funktionelle Testung von bioaktiven Naturstoffen und/oder molekulare Methoden zur Charakterisierung des Bodenmikrobioms für die Pflanzenernährung, vorhanden sein.

Erwartet werden die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in den Gremien der akademischen Selbstver­waltung sowie ein ausgeprägtes Engagement bei der Weiterentwicklung des Studienangebotes der Hochschule.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 35 Hochschulgesetz Land Sachsen-Anhalt (HSG LSA). Gemäß § 17 der Grundordnung der Hochschule Anhalt i.V.m. § 38 HSG LSA wird bei einer ersten Berufung in ein Professorinnen- oder Professorenamt grundsätzlich ein Dienstverhältnis auf Probe begründet. Die Besoldung erfolgt im Rahmen der rechtlichen und haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen.

Die Hochschule Anhalt strebt eine Erhöhung des Anteils an Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen Werdeganges einschließlich der Lehrtätigkeit, Darstellung der fachpraktischen Tätigkeit sowie Schriftenverzeichnis und Zeugnisse/Urkunden – Abitur, Hochschulabschluss, Promotion, ggf. Habilitation) werden innerhalb eines Monats nach Erscheinen dieser Anzeige erbeten an:

Präsident der Hochschule Anhalt

Bernburger Str. 55

06366 Köthen

 

Veröffentlicht in

  • Die Zeit am 06.06.2019
  • Nachrichten aus der Chemie am 03.06.2019
  • www.academicpositions.eu