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SUMMARY:Seniorenkolleg: Ein Einblick in die  Bernburger Medizinal- Geschic
 hte
DESCRIPTION:Der Vortrag beginnt mit der Geschichte der ersten Informatione
 n über Krankheiten 3000 Jahre vor Christus. In Bernburg ist die medizinis
 che Versorgung mit der Entstehung des Klosters im Jahre 1308 verbunden. Bi
 s zur Reformation übernahm diese kirchliche Einrichtung die Behandlung vo
 n kranken Menschen. Ab 1535 wurde daraus das St. Johannis Hospital\, welch
 es bis 1927 bestand. Vergleichsweise spät entstand das erste Bernburger K
 rankenhaus St. Johannis mit der Grundsteinlegung 1851\, welches durch das 
 heutige Ameos Klinikum (Bauzeit 1891 bis 1894) abgelöst wurde.\nDie Heil-
  und Pflegeanstalt für Geisteskranke (ab 1875) verdankte ihre Verlegung v
 on Dessau nach Bernburg einem Kompromiss zwischen der Dessauer Herzogliche
 n Regierung und unserer Stadt. Dieser war die Folge von Versprechen nach d
 em Tode des letzten Bernburger Herzogs 1863 und der Machtübernahme durch 
 die Anhaltische Landesregierung. \nEingegangen wird auf die Geißeln der 
 Menschheit wie Pest und Cholera\, unter denen auch die Bernburger Bevölke
 rung zu leiden hatte. Sehr positiv hervorzuheben war die frühzeitige Durc
 hführung von Pockenimpfungen und der Name Doktor Paldamus steht bis heute
  für die Vorreiterrolle in Bernburg.\nBei der Betrachtung der Entwicklung
  und Bedeutung der städtischen Apotheken ist bis heute eine sichere Aussa
 ge zur Namensgebung nach Farben nicht möglich. \nEine Kuriosität\, übe
 r die seit Jahrhunderten diskutierte Verbindung von Wettereinflüssen auf 
 den Verlauf von Krankheiten\, wird in der Person des Meister Bensing gesch
 ildert. \nDen Abschluss des Vortrages bilden regionale Besonderheiten wie
  das Auffinden von Heilquellen\, die Nutzung von vielfältigen Wasseranwen
 dungen in Verbindung mit der Saale und die vielen Badeanstalten unserer St
 adt.\nDr. med. Andreas SchlegelE-Mail: dr.andreas.schlegel@gmx.de
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Der Vortrag beginnt mit der Geschichte der
  ersten Informationen über Krankheiten 3000 Jahre vor Christus. In Bernbu
 rg ist die medizinische Versorgung mit der Entstehung des Klosters im Jahr
 e 1308 verbunden. Bis zur Reformation übernahm diese kirchliche Einrichtu
 ng die Behandlung von kranken Menschen. Ab 1535 wurde daraus das St. Johan
 nis Hospital\, welches bis 1927 bestand. Vergleichsweise spät entstand da
 s erste Bernburger Krankenhaus St. Johannis mit der Grundsteinlegung 1851\
 , welches durch das heutige Ameos Klinikum (Bauzeit 1891 bis 1894) abgelö
 st wurde.</p>\n<p>Die Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke (ab 1875)
  verdankte ihre Verlegung von Dessau nach Bernburg einem Kompromiss zwisch
 en der Dessauer Herzoglichen Regierung und unserer Stadt. Dieser war die F
 olge von Versprechen nach dem Tode des letzten Bernburger Herzogs 1863 und
  der Machtübernahme durch die Anhaltische Landesregierung.&nbsp\;</p>\n<p
 >Eingegangen wird auf die Geißeln der Menschheit wie Pest und Cholera\, u
 nter denen auch die Bernburger Bevölkerung zu leiden hatte. Sehr positiv 
 hervorzuheben war die frühzeitige Durchführung von Pockenimpfungen und d
 er Name Doktor Paldamus steht bis heute für die Vorreiterrolle in Bernbur
 g.</p>\n<p>Bei der Betrachtung der Entwicklung und Bedeutung der städtisc
 hen Apotheken ist bis heute eine sichere Aussage zur Namensgebung nach Far
 ben nicht möglich.&nbsp\;</p>\n<p>Eine Kuriosität\, über die seit Jahrh
 underten diskutierte Verbindung von Wettereinflüssen auf den Verlauf von 
 Krankheiten\, wird in der Person des Meister Bensing geschildert.&nbsp\;</
 p>\n<p>Den Abschluss des Vortrages bilden regionale Besonderheiten wie das
  Auffinden von Heilquellen\, die Nutzung von vielfältigen Wasseranwendung
 en in Verbindung mit der Saale und die vielen Badeanstalten unserer Stadt.
 </p>\n<p><strong>Dr. med. Andreas Schlegel</strong><br />E-Mail: dr.andrea
 s.schlegel@gmx.de</p>
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