Biodiversitätsforschung

Abteilung Nachhaltige Landnutzung & Biodiversität

Förderung der Artenvielfalt in Agrarlandschaften sowie im öffentlichen und privaten Bereich
Die Förderung der Biodiversität betrifft jeden und so können z. B. Landwirte, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Betriebe und auch jeder Bürger in seinem Bereich Maßnahmen umsetzen.

Schwerpunkt ist die Arbeit mit gebietseigenen Wildpflanzen, von denen besonders viele Tierarten profi tieren und mit denen hochwertige und attraktive Blühstreifen, artenreiche Wiesen, Säume, öffentliche Grünfl ächen, Deich begrünungen, Gewässerrandstreifen, Erosionsschutzstreifen und vieles mehr angelegt werden können.

Die Hochschule Anhalt hat in der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Sabine Tischew erfolgreiche Methoden entwickelt und erprobt und arbeitet regional sowie überregional zum Thema.

Forschungsschwerpunkte

  • Steigerung der Biodiversität in Agrarlandschaften
    • Entwicklung von Strategien zur Integration biodiversitätsfördernder Maßnahmen in die Betriebsabläufe landwirtschaftlicher Unternehmen durch Betriebspläne Biodiversität und Smart Farming-Technologien
    • Feldversuche zur Diversifizierung und Pflege artenreicher Feldsäume und blütenreicher Strukturen auf Ackerflächen zur Ableitung von Handlungsoptionen
    • Pilotprojekte zur multifunktionalen Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen durch Integration von Biodiversitäts-Solaranlagen
  • Renaturierung und Management

    Renaturierung und Management von Grünlandlebensräumen und Heiden:

    • Feldversuche zur  Wiederherstellung von degradierten Natura 2000-Lebensraumtypen und Populationen 
    • Entwicklung und Umsetzung von Best-Practice Methoden für das Management von Grünlandlebensräumen und Heiden
    • Evaluierung von Renaturierungsmaßnahmen und Aufbau von Fachinformationssystemen zum Wissenstransfer (offenlandinfo.de)
  • Naturnahe Renaturierung Bergbaufolgelandschaften
    • Grundlagenforschung zu Sukzessionsprozessen in Bergbaufolgelandschaften
    • Ableitung von Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung der Biodiversität in Bergbaufolgelandschaften
    • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur naturnahen Begrünung von Bergbaufolgeflächen und einer multifunktionalen Folgenutzung