Fachbereich 6

Absolventen bleiben in der Region

Eine gemeinsame Studie - über einen Zeitraum von 12 Jahren - mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit ergab, dass zwei Drittel aller Hochschulabgänger der Hochschule Anhalt innerhalb eines halben Jahres einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen - und das nicht etwa in München, Hamburg oder Berlin: Zu einem großen Teil verbleiben sie in den Landkreisen der Hochschule Anhalt.

Zu den 30 Top-Kreisen gehören vor allem die Landkreise Dessau-Roßlau und Anhalt-Bitterfeld sowie Magdeburg, Halle und der Salzlandkreis. Einen großen Einfluss auf den Verbleib der Studierenden haben die betrieblichen Erfahrungen. „Junge Menschen, die an der Hochschule ein Studium aufnehmen, erleben von Beginn an eine praxisorientierte Ausbildung. Schon frühzeitig bauen sie in ihren Bereichen Kontakte zu regionalen Unternehmen auf, absolvieren Praktika, schreiben ihre Abschlussarbeiten und wechseln oftmals in ein Anstellungsverhältnis über.“ betont Professor Jörg Bagdahn.

Aber auch andere Bundesländer profitieren von den Studierenden der Hochschule. Viele der Absolventinnen und Absolventen sind bereit für ihr Arbeitsverhältnis umzuziehen, gleichwohl es unter ihnen eine deutliche Heimatverbundenheit gibt: 80 Prozent der abgewanderten Landeskinder kehren im Verlauf ihres Erwerbslebens wieder nach Sachsen-Anhalt zurück.

So profitiert die Region auch nach Abgang der Absolventen von der angewandten Lehre der Hochschulstandorte und macht den Mehrwert unserer regional gut vernetzten Hochschule für die Studierenden, Absolventen und die lokale Wirtschaft deutlich, wie auch Wirtschaftsminister Professor Armin Willingmann beim Vorstellen der Studienergebnisse auf einer Pressekonferenz in Bernburg hervorhob.