1. Regionales Innovationsforum „Food Science and Engineering - Vernetzung von Lebensmittelwissenschaft und Wirtschaft im digitalen Zeitalter“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert im Zuge der Förderinitiative „Innovative Hochschulen“ an den Standorten Bernburg und Köthen der Hochschule Anhalt ein Forschungsvorhaben unter dem Titel „FORZA - Forschungs- und Technologietransfer für das Leben im digitalen Zeitalter“ (www.forza-anhalt.de).

Hierbei geht es in besonderem Maße um die Förderung des Wissenstransfers von der Forschung hauptsächlich in die regionale Wirtschaft sowie die Intensivierung bestehender Kooperationen und die Gewinnung neuer Kontakte.

In Zusammenarbeit der Teilvorhaben „Transfer in der Lebensmittelbranche durch fachspezifische Services - Food Products & Equipment für die Lebensmittelindustrie 4.0“ (Leitung Prof. Dr. Wolfram Schnäckel, Bernburg) und „Transfer durch Branchenkopplung im Web - FoodProcess Engineering 4.0“ (Leitung Prof. Dr. Thomas Kleinschmidt und Prof. Dr. Christof Hamel, Köthen)“ wurde am 21.11.2018 in Bernburg das „Regionale Innovationsforum - Food Science and Engineering“ initiiert.

Unter dem Motto „Vernetzung von Lebensmittelwissenschaft und Wirtschaft im digitalen Zeitalter“ wurde den 25 Teilnehmern aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen und der Forschung das FORZA-Forschungsvorhaben vom Projektleiter Herr Jan-Henryk Richter-Listewnik mit seinen Zielen vorgestellt sowie die Forschungskompetenzen der Arbeitsgruppen durch Herr Prof. Dr. Wolfram Schnäckel und Herr Dr. Sebastian Kleinschmidt präsentiert. Exemplarisch stellten Vertreter aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen im Anschluss ihre Erfahrungen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt dar. Ersichtlich wurde, dass die Kooperationen sehr vielschichtig sind und von der Betreuung studentischer Abschlussarbeiten in den Unternehmen, Mitarbeiterschulungen an der Hochschule zu fachspezifischen Fragestellungen über die Vergabe von Forschungsaufträgen an die Hochschule bis hin zu gemeinsam durchgeführten Drittmittel finanzierten Forschungsvorhaben reichen. Den Teilnehmern sollten so aus Sicht der Wirtschaft auch Ansatzpunkte für mögliche künftige Kooperationen gegeben und Wege aufgezeigt werden, wie ein Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen und Erkenntnissen in die Unternehmen realisiert werden kann.

In Diskussionsrunden bot sich im Anschluss die Möglichkeit, Anregungen für eine nachhaltigere Zusammenarbeit zu erörtern, auch vor dem Hintergrund von Entwicklungserfordernissen für eine Industrie 4.0. In den Gesprächen wurden auch weitere Bedürfnisse der Wirtschaft herausgearbeitet oder konkretisiert, um diese künftig in die Forschungsaufgaben implementieren zu können. Die Wirtschaftsvertreter brachten auch Wünsche an die studentische Ausbildung zum Ausdruck. Um die Kompetenzen künftiger Führungskräfte zu verbessern wurde angeregt, einer Vertiefung des Studiums insbesondere in Punkto fachspezifischer Kompetenzen, Führungsfähigkeit sowie Betriebs- und Projekt- Management ins Auge zu fassen. Wünschenswert wären auch die Verbesserung der fachspezifischen Sprachkenntnisse und mehr Internationalität, welche sich aufgrund der Globalisierung in den Unternehmen immer mehr stellen.

Um das Forschungspotential insbesondere der Arbeitsgruppe „Lebensmittel- und Ernährungsforschung“ um Prof. Dr. Wolfram Schnäckel zu veranschaulichen, wurde interessierten Teilnehmern die Möglichkeit geboten, das „Technikum für Fleisch und Feinkost“ sowie die „Lebensmitteltechnologischen Labore“ zu besichtigen.

Informationen zum Teilvorhaben 6 - Food Products & Equipment 4.0

  • Workshop - Sprecher Prof. Schnäckel © Hochschule Anhalt - R. Geue
  • Workshop - Sprecher Hr. Richter-Listewnik © Hochschule Anhalt - R. Geue
  • Workshop - Sprecher Dr. Kleinschmidt © Hochschule Anhalt - R. Geue
  • Workshop - Diskussion © Hochschule Anhalt - J. Krickmeier
  • Technikum für Fleisch und Feinkost © Hochschule Anhalt - J. Krickmeier