Förderung der Technologietransferaktivitäten im Rahmen des KAT

  • Darstellung des Kompetenznetzwerkes

    Das Kompetenznetzwerk für Angewandte und transferorientierte Forschung ist eine Gemeinschaftsinitiative der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt und wird mit Unterstützung des Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt schrittweise ausgebaut.

    KAT ist ein Transferprojekt und versteht sich als wichtiger Partner für Unternehmen und Netzwerke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Als Bindeglied zwischen den Hochschulen des Bundeslandes und der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft widmet sich das Netzwerk insbesondere folgenden Aufgabenbereichen:

    • Wissens- und Technologietransfer
    • Personaltransfer und -austausch
    • Weiterbildung

     

    Mit dem Ziel der weiteren Profilierung und Stärkung der vorhandenen Kapazitäten für die anwendungsorientierte Forschung und den Technologietransfer werden an den Hochschulen in enger Abstimmung zwischen den Netzwerkpartnern Forschungskompetenzzentren auf- und ausgebaut. Aufbauend auf den vorhandenen Potentialen entstand an der Hochschule Anhalt das Kompetenzzentrum LIFE SCIENCES.

    http://www.kat-kompetenznetzwerk.de/index.php?id=26

  • Partnerhochschulen im Netzwerk

    Im Kompetenznetzwerk für Angewandte und transferorientierte Forschung wirken derzeit folgende Partnerhochschulen mit:

    • Hochschule Anhalt
    • Hochschule Harz
    • Hochschule Magdeburg-Stendal
    • Hochschule Merseburg
    • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Hochschule Anhalt - Zielstellung des Teilprojektes

    Ziel des Wissens- und Technologietransfers der Hochschule Anhalt ist es, kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt anzusprechen. Hierbei liegt der Fokus auf Unternehmen, welche bisher noch nicht am Wissens- und Technologietransfer partizipieren. In diesem Zusammenhang werden insbesondere auf dem Gebiet Life Sciences Forschungsarbeiten in den etablierten Innovationslaboren als Vorbereitung auf sowie im Rahmen von Kooperationsprojekten mit der Wirtschaft, mit Focus auf Unternehmen in Sachsen-Anhalt offensiv angeboten, um damit die Nachfrage zu steigern. Unter anderem soll dies zu einer zunehmenden Einwerbung von Drittmitteln aus regionalen und nationalen Quellen in Kooperation mit regionalen Unternehmen führen. Durch die zukünftig deutlich engere Zusammenarbeit mit Unternehmen werden deren Bemühungen, bessere Marktchancen mittels Innovationen zu erreichen, nachhaltig befördert. Der Transfer soll die Entwicklung der Unternehmen unter Nutzung aller Formen des Transfers von der Beratung, der experimentellen Entwicklung, Weiterbildung bis zur Markteinführung unterstützen. Schlussendlich sollen diese Maßnahmen aber auch zu einer besseren Wahrnehmung der Leistungsfähigkeit der Hochschule Anhalt und des KAT- Kompetenznetzwerk insgesamt beitragen.

    Ansprechpartner an der Hochschule Anhalt ist Prof. Ingo Schellenberg.

Teilprojekt "Lebensmittel- und Ernährungsforschung" an der Hochschule Anhalt

Prof. Dr. Wolfram Schnäckel, Dr. troph. Janet Krickmeier, Dipl.-Ing. Dimitrinka Schnäckel

Förderung

Das Projekt wird über das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert (Laufzeit 01.05.2016 bis 31.12.2021).

Ziel

Die Arbeitsgruppe ist als „Innovationslabor für Verfahrens- und Produktentwicklung von halbfesten Lebensmitteln tierischer Herkunft“ in das KAT-Kompetenznetzwerk integriert. Die Kompetenzen liegen hierbei in der Entwicklung innovativer Verfahren zur Herstellung von Lebensmitteln sowie der Produktentwicklung für funktionelle Lebensmittel.

Um die Innovationsrate insbesondere in den regionalen KMU zu steigern und damit nachhaltig zur Erhöhung deren Marktchancen beizutragen, umfasst das Aufgabengebiet des Innovationslabors folgende Schwerpunkte:

  • Identifizierung potentieller KMU und Märkte für eine Übertragung der Forschungsergebnisse in vermarktungsfähige Produkte.
  • Identifizierung von Innovationsbedürfnissen bei KMU mittels einer verstärkten Direktakquisition und Unternehmensbesuche.
  • Findung bedarfsgerechter Lösungsmöglichkeiten mit den KMU, z.B. über die Akquise gemeinsamer Drittmittelprojekte oder die Vergabe von Dienstleistungsaufträgen.
  • Bedarfsgerechte Weiterbildung und Qualifizierung der KMU über spezielle berufsbegleitende Schulungen und Qualifizierungen oder die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
  • Zur Verfügung Stellung von Beratungsleistungen z.B. in Form von Marktrecherchen und Machbarkeitsanalysen zur Umsetzung von Technologie- und Produktpotentialen in marktfähige Produkte.