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MOKCast - Ein exklusiver Einblick

Was macht den MOKCast so besonders?  Welche Herausforderungen aber auch Möglichkeiten eröffnen sich für die Studierenden des Masters Online Kommunikation durch das Podcastformat? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hier: Im Interview mit Norman Wiebach und der Projektgruppe des MOKCasts.

Norman: Podcast-Formate sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Als ihr davon im Rahmen des Studienangebots erfahren habt, was hat Euch dabei am meisten gereizt, einen intensiven Einblick in die praktische Umsetzung zu erlangen?

Ben: Mich hat besonders der Gedanke gereizt etwas zu erschaffen, was über die Dauer des Projekts hinaus Bestand und Relevanz auch außerhalb des Studiums hat. Den Gedanken an einen eigenen Podcast hatte ich schon vor diesem Projekt. Das Angebot vom MOKCast traf also auf offene Ohren.
Anne: Podcasts stellen für mich ein generationsübergreifendes Medium zur Wissensvermittlung und Unterhaltung dar. Mit diesem Projekt wurden für mich relevante Kompetenzen vereint, die von der thematischen Recherche, über die interne Organisation, bis hin zu der technischen Umsetzung und Durchführung der Interviews reichen. Ein Komplettpaket an relevanten Skills für MOKs das man unbedingt kennen und nutzen sollte.

Norman: Da dies die erste kontinuierliche Umsetzung eines Podcast-Formats als studentisches Projekt war, gab es keine Referenzen oder Erfahrungsberichte, worauf ihr hättet aufbauen können. Was war für Euch bei diesem Kaltstart die größte Herausforderung?

Xenija: Die Themenfindung und der Aufbau des Podcasts. Wir waren ja eine relativ große Gruppe - was bei der Arbeitsteilung viele Vorteile mit sich gebracht hat. Aber wir mussten auch sehr viele intensive Gespräche führen, bis wir zu einem Konsens gekommen sind, wie der Podcast denn nun schlussendlich aussehen soll.
Michele: Für mich hat der Kontakt mit dem technischen Equipment und dem dazugehörigen Know-How eine Rolle gespielt. Beispielsweise vom Erstellen des Skriptes für die Rubrik “Honor the Ad” bis hin zu einer für alle zufriedenstellenden Tonaufnahme im eigenen kleinen Podcast-Studio. Ich erinnere mich dabei gern an Startschwierigkeiten, wie “Ist das Mikro richtig eingestellt und eingeschaltet” oder “Wie passt der Rhythmus von Sprache und Musik überein”.

Norman: Neben der Konzeption des entsprechenden Formats und der Aufteilung der (Sprecher-)Rollen, ist es dennoch ein weiter Weg bis zur ersten selbst produzierten Podcast-Folge. War euch dieser “schwere” Prozess vor der Projektarbeit bewusst?

Anne: Der technische Aufwand einer produzierten Folge ist definitiv nicht zu unterschätzen. Vor, während und nach der Aufnahme. Vor dem Projekt habe ich Podcasts zumeist nach ihrem Inhalt bewertet, weniger nach ihrer technischen Ausführung. Jetzt höre und schätze ich qualitativ hochwertige Podcasts auf einer anderen Art und Weise.
Florian: Dass der Prozess mühsam und nicht unkompliziert wird war mir definitiv vorher klar. Ich denke durch die Größe des Teams, war es zwar schwieriger sich untereinander zu organisieren, es hatte jedoch den großen Vorteil, dass die Aufgaben sehr gut den jeweiligen Fähigkeiten und Vorlieben der Teammitglieder zugeordnet werden konnten.

Norman: Welche konkreten Herausforderungen haben sich im Laufe der Projektarbeit herausgestellt?

Xenija: Herausforderungen gab es so einige: Themenfindung, Absprachen, Einsprechen, Gästeakquise, Schneiden, Publizieren. Gerade die ganzen “ersten Male” waren nicht zu unterschätzen, aber wir haben sie alle, wie ich finde, ziemlich gut gemeistert.
Michele: An dieser Stelle gehört für mich auch die Herausforderung der Zusammenarbeit in einer relativ “Mann- bzw. Frau-Starken” Gruppe dazu. Viele Meinungen, Ideen und Vorstellungen welche es galt effektiv und immer mit Blick auf einen spannenden Podcast überein zu bringen. Aber wie Xenija schon sagte, das haben wir ziemlich gut gemeistert, wie ich finde!

Norman: Welche Aufgaben haben mehr Zeit in Anspruch genommen, als Ihr zuvor vermutet hättet?

Sophie: Der Schnitt war tatsächlich unglaubliche Zeitaufwendig. Obwohl Norman dies bereits angekündigt hat, war es doch eine neue Herausforderung, die einen manchmal verzweifeln ließ. Gerade die Frage, welches “Ähm” jetzt im Dialog stört und welches Füllwort den natürlichen Gesprächsfluss nicht behindert. *mindblow*
Anne: Die Konzeptentwicklung. Natürlich ist jedem bewusst, dass man Podcasts in verschiedener Art und Weise aufbauen kann. Dass es so viele Möglichkeiten gibt, die es zu besprechen gilt, war mir an dieser Stelle jedoch völlig unklar. “Intro, Outro, Honor the Ad, Länge, Thema, Orga, Gast,...”- da steckt viel Energie drin, bringt aber ebenso viel Spaß.

Norman: Gab es einen speziellen Moment, oder vllt. sogar mehrere Gegebenheiten, welche Euch besonders Spaß gemacht haben?

Ben: Bei mir hat sich besonders unsere gemeinsame Zeit in und um die Sprecherkabine im Gedächtnis eingebrannt, in der sowohl das Intro, der Jingle und diverse andere Aufnahmen entstanden. Und natürlich war es schon ziemlich cool den eigenen Podcast zum ersten Mal auf Spotify zu sehen.
Michele: Ein besonders spaßiger Moment, welcher mir in Erinnerung geblieben ist, ist die Aufnahme eines Fotos des gesamten Teams für die MOKCast Landingpage. Gefühlt hat es 100000 Anläufe gebraucht, bis wir alle Mimiken und Gestiken durchprobiert, jeder die Richtige Haltung eingenommen hatte und niemand verdeckt wurde. Am Ende ist jedoch ein wirklich klasse Bild dabei herausgekommen!
Anne: Ganz klar Norman, wie er an den Studenten verzweifelt! ;)

Norman: Nach vier Folgen MOKcast, also der ersten Staffel eines durchaus interessanten und praktisch orientierten Lehrformats ist es ein guter Zeitpunkt, ein kleines Resümee zu ziehen. Was waren für Euch die größten Überraschungen bei der Umsetzung dieses Formats?

Julia: Für mich als Erstsemester war es sehr hilfreich, von den erfahrenen Zweitsemestern so herzlich in das Team aufgenommen zu werden. Dabei hat sich herauskristallisiert, wo die Stärken jedes Einzelnen liegen und wie der Podcast dadurch profitieren kann. Jede Position war wichtig, um am Ende tolle Ergebnisse auf bekannten Audio Plattformen vorzufinden, die wir als Team gemeinsam erschaffen haben.
Michele: Ich persönlich konnte vor allem durch den Input unserer Gäste noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die ausgewählten Themengebiete gewinnen. Dazu zählt auch unsere Recherchen zu jedem Gebiet und das gesamte Podcastprojekt - “Horizonterweiterung” und Erfahrungssammlung kommen mir hier direkt in den Kopf. Daher bin ich dankbar auch diese Form der Wissensvermittlung einmal erlebt haben zu dürfen und das auch noch mit einem, wie ich finde, gelungenen Mehrwert für andere Studies und interessierte Hörer.

Norman: Eine gemeine, aber dennoch wichtige Frage bleibt. Inwieweit seid ihr mit der absolvierten Staffel zufrieden? Gibt es Verbesserungspotentiale oder sogar Tipps für die nächste Generation der “MOKcast-Crew”?

Julia: Ich bin stolz, Teil des ersten Mokcast-Teams gewesen zu sein. Besonders wichtig finde ich es, dass die Themen euch interessieren und ihr Lust darauf habt euch einzulesen, zu recherchieren, Skripte vorzubereiten, während der Aufnahmen Fachwissen vorzulegen und euch im Nachgang das Ganze beim Schneiden noch mehrfach anzuhören. Es muss euch einfach interessieren und wir waren in der glücklichen Lage, unsere Inhalte selbst festzulegen.
Anne: Mein Tipp für die nächste Generation der MOKCast-Crew ist “dranbleiben!” Irgendwas geht ja bekanntlich immer schief, aber genau dadurch haben wir Vieles dazu gelernt und optimieren können und darum geht es ja letztendlich. Daher bleibt es uns eigentlich nur noch Danke zu sagen!
Ben: Danke Norman für die bisher einzigartige Möglichkeit so ein Projekt in so enger Zusammenarbeit mit uns zu gestalten. Wir haben einen Einblick in viele interessante Bereiche erhalten und konnten uns extrem frei und kreativ ausleben, das war für mich ein besonderer Teil dieses Studium. Danke auch für deine konstante Unterstützung und Beratung bei allen Fragen und Schwierigkeiten, über die wir gestolpert sind! Ich freue mich schon die neuen Folgen der kommenden Staffeln zu hören.
Julia: Vielen Dank für die Unterstützung, es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die Folgen des kommenden Mokcast!
Xenija: Danke für deinen unermüdlichen Einsatz Norman. ich freue mich auf die nächsten Folgen!
Michele: Vielen Dank auch von mir. Wir durften sehr viel von dir lernen und ich bin froh, Teil des MokCast Teams gewesen zu sein!
Sophie: Danke für diese Erfahrung Norman, keep it going.
Florian:Von mir ebenfalls ein Dankeschön dafür das Projekt ermöglicht zu haben. Für mich persönlich war der Podcast Kurs definitiv einer der interessantesten und lehrreichsten Aspekte des bisherigen MOK-Studiums.