Projekt

Studentische Projektgruppe (FB5) Semesterprojekt

Noface

Der Großteil unserer Motivation kam daher, dass wir uns Chihiros Reise ins Zauberland von Studio Ghibli angesehen haben. An diesem Punkt begannen unsere Überlegungen, wie man eines der Geisterwesen aus diesem Film zu einem Prototyp für das Modul machen könnte. Besonders interessiert waren wir an dem Ohngesicht (Noface). Schließlich entschieden wir uns dafür, dass unser Noface Süßigkeiten ausgeben sollte, da es im Film Goldstücke ausspucken kann.

Umsetzung

Zuerst haben wir uns darauf konzentriert, das benötigte Handwerk zu erlernen. In diesem Fall waren das Nähen und der Lasercutter.

Begonnen haben wir mit der Maske, die wir mit dem Lasercutter aus starker Pappe herausgeschnitten haben. Anschließend wurde diese mit Lackfarben bemalt und besprüht. Hierbei waren uns Details und gerade Kanten besonders wichtig, da die Maske ein wichtiges Erkennungsmerkmal für Noface ist. Über das Wochenende wurde die Maske mithilfe von Stoffresten vorsichtig in Form gebogen und später über eine Holzkonstruktion und Magnete befestigt.

Der Körper unseres Prototyps besteht aus einem Holzbalken, den wir auf ein Rollbrett geschraubt haben. Eine Holzkonstruktion bildet eine Kuppel, die der Figur einen Kopf und Form verleiht. Zwei waagrechte Platten bilden in der Mitte des Körpers einen Kiefer, aus dem der Anwender am Ende Süßigkeiten entnehmen kann. Verkleidet wird diese Konstruktion von schwarzem Stoff, den wir mit der Nähmaschine bearbeitet haben. Mit Füllwatte sorgen wir für runde Kanten und ein fülliges Hinterteil.

Von einem technischen Standpunkt haben wir mithilfe von Arduino einen Schrittmotor und einen Bewegungssensor verbaut. Der Schrittmotor ist mit einer Erweiterung des Oberkiefers verbunden und sorgt dafür, dass er sich öffnet. Im Oberkiefer ist wiederum der Bewegungssensor verbaut. Nimmt dieser eine Bewegung im Kiefer wahr – der Anwender entnimmt eine Süßigkeit – sorgt der Schrittmotor für eine leichte Schnappbewegung. Der Anwender soll sich kurz erschrecken, aber nicht verletzen. Nach einer kurzen Pause schließt der Motor den Kiefer wieder.

Die letzten Schliffs werden durch eine Auskleidung des Mundraums mit Filzwatte getroffen.

Ergebnis

Wir sind mit unserem Ergebnis recht zufrieden. Unser Prototyp hat den gewünschten Wiedererkennungswert und funktioniert im Großen und Ganzen, wie wir es uns vorgestellt haben. Der verbaute Schrittmotor ist leider etwas zu schwach. Durch das Gewicht des Stoffes ist die Bewegung nicht immer ganz klar und der Kiefer lässt sich durch den Motor allein nicht ganz schließen. Durch die schwarze Auskleidung des Mundraums fällt das aber kaum auf und die Teile es Oberkiefers lassen sich von Hand verkeilen. Die Maske hat hier und da ein paar Macken, die bei Ausbesserungsversuchen entstanden sind, aber das verleiht ihr den Anschein ein paar Jahre gebraucht worden zu sein, womit wir auch nicht unzufrieden sind. Das Rollbrett als Fuß zu verwenden ist für Transportzwecke sehr nützlich.