Projekt

Carl Constantin Weber - Architektur (FB3) Semesterarbeit

Porzellanfigur

  • Porzellanfiguren
    Porzellanfiguren nach Bemalung und Brand © Carl Constantin Weber
  • Bau der Tonmodelle
    Bau des Tonmodells © Anja Müller
  • Guss der Gipsform
    Guss der Gipsform © Anja Müller
  • Isolieren der ersten Gipsschale vor dem Guss der zweiten
    Isolierung der 1. Gipsschale vor Guss der 2. © Anja Müller
  • Arbeit an den Gipsformen
    Arbeit an den Gipsformen © Anja Müller
  • Ausdrücken der Gipsform mit Ton
    Ausdrücken der Form mit Ton © Anja Müller
  • Bemalung der Keramik zwischen erstem und zweitem Brand
    Bemalung der Keramikfigur vor dem 2. Brand © Anja Müller
  • Ausgießen der Porzellanmasse nach halbstündigem Verbleib in der Form
    Ausgießen der flüssigen Porzellanmasse aus der Form © Anja Müller
  • Gipsformen mit Porzellanmasse ausgegossen
    verpresste Gipsschalenhälften © Anja Müller
  • Besprechung der Keramikglasur
    Besprechung der Glasur © Anja Müller

Freies, bildhauerisches Arbeiten richtet sich an die, die Spaß an analogen Materialien haben und dafür die notwendige Empathie und Geduld mitbringen. Vordergründig ist der Wechsel des Faches, von Architektur zur Bildhauerei, für den Architekturstudenten abwechslungsreich. Auf den zweiten Blick gewinnt man durch diesen Perspektivwechsel leichter Einblick in allgemeine plastische Kriterien als bei einer angewandten Bauaufgabe.

Das weiße Gold der Chinesen ist ein präzises, delikates Material. Die Ergebnisse haben einen unwiderstehlichen sinnlichen Reiz. Die Herstellung von Porzellanobjekten ist interessant und handwerklich anspruchsvoll. Porzellan wird als Bauwerkstoff gerade wiederentdeckt. Die Eigenschaften des Materials kennenzulernen lohnt sich.

Eine kleine Plastik wird aus keramischem Ton modelliert und nach Vollendung in Gips umgegossen, um die Oberfläche weiterzubearbeiten. Gips bietet hierfür beste Voraussetzungen. Danach kann mit der Herstellung der Gussschalen für Porzellan begonnen werden. Sowohl das keramische Originalmodell als auch das Porzellanobjekt werden hohl hergestellt. Für den künstlerischen Herstellungsprozess ist ein hohler, gefäßartiger Aufbau ein Instrument der Erkenntnis, der gesamte Schaffensprozess findet gedanklich und technisch in Querschnitten statt, was dem Denken des Architekten entgegen kommt.

 

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