Projekt

Carl Constantin Weber - Architektur (FB3) Semesterarbeit

Porzellanladen - "Dessauer Kasperle Theater"

  • Plakat zur Ausstellung
    Plakat zur Ausstellung ©
  • Handpuppen aus Porzellan
  • Porzellanpuppe von Eva Aburto Flores
    Eva Aburto Flores © Anja Müller
  • Porzellanpuppe von Irina Labinskaya
    Irina Labinskaya © Anja Müller
  • Porzellanpuppen von Carl Constantin Weber
    Carl Constantin Weber © Anja Müller
  • Porzellanpuppen Ausstellung

Im Wahlpflichtmodul Gestalten wurde in den letzten 2 Semestern mit dem Material Porzellan gearbeitet. Die Ergebnisse waren nicht nur lebendig und beeindruckend, sondern auch eine statische Grenzerfahrung für die Architekturstudenten.
Aufgrund der praktischen Erfahrungen dieser 2 intensiven Semester hat sich die Aufgabenstellung immer mehr an einen gut zu realisierenden Umfang angepasst.

In diesem Semester wurde das Thema Handpuppe bearbeitet. Dabei wurden im Wahlfach anhand eines Puppenkopfes plastische Kriterien erfahrbar gemacht. Später wurde dieses Modell so weiterentwickelt, das es porzellangussfähig wurde. Hierbei handelte es sich um relativ kleine Objekte. Der technische Aufwand ist, je kleiner die Form, desto leichter zu bewältigen.

Bildhauerisches Arbeiten setzt Empathie für Form und Materialien voraus und erfordert Geduld. Für den Architekten gibt es eine Reihe profunder Gründe , sich mit dem Wissen der Bildhauer zu beschäftigen. Im Gegenzug erhielten die Teilnehmer reichlich künstlerisch Unterstützung zum dreidimensionalen Arbeiten und eine profunde handwerkliche Betreuung in Material und Technik.

In den aufeinanderfolgenden Arbeitsprozessen, hin zur fertigen Porzellanfigur, haben die Studenten mit Ton, Gips, Holz und eben Porzellanmasse gearbeitet. Es galt, die gegebenen Eigenschaften der Materialien im Schaffensprozess zu nutzen. Die Kursteilnehmer konnten erfahren, wie Zufallsprozesse beim praktischen Tun ihre Kreativität befeuern. 

Eine Ausstellung der Arbeiten ist von Februar bis Juli 2019 im Foyer des Gebäudes 15 auf dem Campus in Dessau zu sehen. Das Gebäude in der Jahnstraße ist tagsüber frei zugänglich.